Was Klimaleuchten technisch auszeichnet
Bei Klimaleuchten steht nicht nur die Lichtverteilung im Vordergrund, sondern auch die Abstimmung mit dem raumklimatischen System. Je nach Ausführung werden sie in Deckenfelder, Klimadecken oder luftführende Deckensysteme integriert. Dabei müssen Einbauform, Wärmeabgabe, Luftströmung und Wartungszugänglichkeit zusammen gedacht werden, damit weder die Beleuchtung noch die Klimafunktion beeinträchtigt wird.
Typische Einsatzbereiche in klima- und deckengeführten Räumen
Klimaleuchten kommen vor allem in Büroflächen, Sitzungszimmern, Verwaltungsbauten, Bildungsbauten und weiteren Innenräumen mit technisch geführtem Raumklima vor. Sie eignen sich dort, wo Beleuchtung in Decken mit Zu- oder Rückluft, Kühl- oder Heizfunktion eingebunden werden muss. Relevant sind sie insbesondere bei systematisierten Deckenausbauten, in denen Leuchten, Lüftung und andere Einbauten eng aufeinander abgestimmt sind.
Ausführungen und planerische Unterschiede
Klimaleuchten gibt es unter anderem als Einbau-, Anbau- oder systemgebundene Leuchten für bestimmte Deckentypen. Unterschiede ergeben sich aus der Lichttechnik, der Bauhöhe, der Einbindung in Raster- oder Paneeldecken sowie aus der Frage, ob Luftdurchlässe oder andere Klimaelemente im direkten Umfeld liegen. In der Planung sind deshalb Schnittstellen zwischen Elektroinstallation, Lüftung, Deckenbau und gegebenenfalls Gebäudeautomation zu berücksichtigen.
Abgrenzung zu anderen Raumleuchten
Im Unterschied zu Deckenleuchten oder Einbauleuchten bezeichnet Klimaleuchten nicht primär die sichtbare Form, sondern die funktionale Abstimmung auf ein klimatisch geführtes Deckensystem. Von Bürobeleuchtung unterscheiden sie sich dadurch, dass nicht jede Leuchte in einem Büro automatisch eine Klimaleuchte ist. Auch gegenüber Nassraumleuchten oder Industrieleuchten liegt der Schwerpunkt nicht auf Feuchte-, Schutz- oder Robustheitsanforderungen, sondern auf der Integration in das Raumklima und die Deckentechnik.