Technische Merkmale von LED-Raumleuchten
LED-Raumleuchten arbeiten mit elektronischen Lichtquellen, die in der Leuchte selbst oder in einem passenden Leuchtmittel verbaut sind. Je nach Ausführung gehören dazu Treiber, Optiken oder Diffusoren zur Lichtlenkung sowie eine Bauweise, die die entstehende Wärme ableitet. Relevant sind unter anderem die Lichtstärke, die Farbtemperatur, die Farbwiedergabe und die Frage, ob die Leuchte dimmbar ist oder mit einer vorhandenen Steuerung kompatibel bleibt.
Einsatz in Wohn-, Arbeits- und Funktionsräumen
LED-Beleuchtung wird in Innenräumen dort eingesetzt, wo gleichmässiges Allgemeinlicht, gerichtetes Arbeitslicht oder akzentuierte Beleuchtung benötigt wird. Typische Anwendungsbereiche sind Wohnräume, Büros, Verkaufsflächen, Korridore, Nebenräume oder Besprechungszonen. Die konkrete Eignung hängt weniger von der LED-Technik allein ab als von der Leuchtenform, der Montageart und der gewünschten Lichtwirkung im Raum.
Ausführungen nach Lichtwirkung und Aufbau
Im Bereich LED-Beleuchtung gibt es Raumleuchten mit direkter, indirekter oder kombinierter Lichtabgabe. Verbreitet sind Ausführungen mit fest verbautem LED-Modul sowie Leuchten mit Fassungen für LED-Lampen als Ersatz für frühere Leuchtmittel. Weitere Unterschiede betreffen die Lichtfarbe von warm bis neutral oder kühl, den Abstrahlwinkel, die Entblendung und die Eignung für Schalten, Dimmen oder tageszeitabhängige Steuerungen.
Abgrenzung zu anderen Leuchtenarten
LED-Beleuchtung beschreibt in dieser Hierarchie in erster Linie die Lichttechnik einer Raumleuchte, nicht ihre Montageart oder ihren Einsatzort. Eine LED-Leuchte kann deshalb zugleich eine Deckenleuchte, Wandleuchte, Einbauleuchte oder Bürobeleuchtung sein. Von Fluoreszenzleuchten unterscheidet sie sich durch die Lichtquelle, von Sensorleuchten durch die Funktion der automatischen Schaltung und von Niedervoltbeleuchtung durch die elektrische Auslegung des Systems.