Wodurch sich Stromsparleuchten auszeichnen
Bei Stromsparleuchten wird die benötigte Beleuchtungswirkung mit möglichst wenig elektrischer Leistung erreicht. Dazu tragen effiziente Lichtquellen, verlustarme Betriebsgeräte, geeignete Optiken und eine auf den Nutzungszweck abgestimmte Lichtverteilung bei. Auch Schalt- und Dimmkonzepte können Teil der Lösung sein, wenn Licht nur bei Bedarf oder in reduzierter Stärke betrieben wird.
Typische Einsatzbereiche mit langen Betriebszeiten
Besonders sinnvoll sind Stromsparleuchten dort, wo viele Leuchten installiert sind oder Beleuchtungen über längere Zeit eingeschaltet bleiben. Das betrifft etwa Erschliessungszonen, Nebenräume, technische Bereiche, Parkierungsflächen, Gewerbeflächen oder Aussenzonen mit regelmässigem Betrieb. In solchen Anwendungen wirkt sich nicht nur die einzelne Leuchte aus, sondern die Summe aller Betriebsstunden und Schaltzyklen.
Ausprägungen von der Umrüstung bis zur Systemleuchte
Stromsparleuchten können als komplette neue Leuchte oder als Bestandteil einer Umrüstung bestehender Beleuchtungen ausgeführt sein. Je nach Situation kommen Leuchten mit fest integriertem Lichtsystem, mit austauschbaren Lichtquellen oder mit zusätzlicher Sensorik für Präsenz- und Tageslichtsteuerung in Frage. Auch die Lichtcharakteristik variiert: breit streuend für allgemeine Beleuchtung oder gezielt gelenkt für Arbeits- und Verkehrsbereiche.
Abgrenzung zu anderen Spezialleuchten
Innerhalb der Hierarchie Elektroinstallationen > Beleuchtungen > Spezialleuchten unterscheiden sich Stromsparleuchten durch ihren Fokus auf den reduzierten Energieverbrauch im laufenden Betrieb. Sie sind nicht mit Solarleuchten gleichzusetzen, bei denen die Energiequelle im Vordergrund steht. Ebenso unterscheiden sie sich von Notleuchten und Fluchtwegbeleuchtungen, die primär Sicherheitsfunktionen erfüllen, sowie von explosionsgeschützten oder vandalensicheren Leuchten, bei denen Schutzanforderungen massgebend sind.