WAiSCH Logo
Branchenplattform
Über uns Preise Kontakt
WAiSCH
Branchen So funktioniert WAiSCH
Login
WAiSCH
Login
Firmenprofil erstellen
So funktioniert's
Über uns
Preise
Kontakt
AGB
Impressum
Datenschutz

Branchen der Industrie

Bau & Infrastruktur
Druck & Papier
Elektrotechnik
Energie & Umwelt
Holz
Kunststoff
Metall
Transport & Logistik
Verpackung

Weitere Branchen

Beauty & Gesundheit
Bekleidung & Mode
Bildung & Coaching
Blumen & Garten
Chemie & Pharma
Design & Medien
Entsorgung & Recycling
Facility Management
Ferien & Reisen
Finanzen & Versicherungen
Freizeit & Unterhaltung
Gastronomie
Hotellerie
Immobilien
Informatik & Web
Landwirtschaft
Lebensmittel
Marketing
Maschinenbau
Möbel & Einrichtung
Mobilität
Schmuck & Uhren
Sicherheit
Unternehmensberatung
  1. WAISCH Group GmbH
  2. News
  3. Kriegsgeschäfte-Initiative: Worum geht’s?

Kriegsgeschäfte-Initiative: Worum geht’s?

News
Informatik & Web
Engagement
Der 29. November ist Abstimmungssonntag. Im Vorfeld dominiert die Konzernverantwortungsinitiative die Schlagzeilen. Eine zweite, nicht weniger wegweisende Vorlage rückt dabei in den Hintergrund. Was es über die Kriegsgeschäfte-Initiative zu wissen gilt.
  • Die Plakatkampagne der Gegner der Kriegsgeschäfte-Initiative. Quelle: gsoa-nein.ch

    Die Plakatkampagne der Gegner der Kriegsgeschäfte-Initiative. Quelle: gsoa-nein.ch

  • Abstimmungsplakat des Initiativkomitees der Initiative "Für das Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten". Quelle: kriegsgeschaefte.ch

    Abstimmungsplakat des Initiativkomitees der Initiative "Für das Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten". Quelle: kriegsgeschaefte.ch

    Der Gesetzestext

    Die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» setzt sich gegen die Verwendung Schweizer Gelder in der Rüstungsindustrie ein. Es soll namhaften Schweizer Finanzinstitutionen verboten werden, Kriegsmaterialproduzenten zu finanzieren. Zudem sieht die Vorlage vor, dass der Bund sich auf nationaler und internationaler Ebene für entsprechende Regeln einsetzt, die auch für Banken und Versicherungen gelten.

    Was bedeuten diese Bestimmungen konkret?

    Betroffen von der Kriegsgeschäfte-Initiative sind die Schweizerische Nationalbank (SNB), Stiftungen und alle Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge, sprich Pensionskassen und die Compenswiss, der Ausgleichsfonds der AHV/IV/EO. Bei Annahme der Vorlage dürfen diese Institutionen mit ihren Geldern keine Unternehmen finanzieren, die mehr als fünf Prozent ihres Jahresumsatzes mit der Herstellung von Kriegsmaterial erwirtschaften. Das Finanzierungsverbot umfasst die Gewährung von Krediten, Darlehen, Schenkungen und vergleichbaren finanziellen Vorteilen sowie die direkte oder indirekte Beteiligung an solchen Unternehmen. Banken und Versicherungen sind von diesem Gesetz nicht unmittelbar betroffen. Teil der Vorlage ist es jedoch, dass im nationalen und internationalen Rahmen ähnliche Bestimmungen für diese Institute erarbeitet werden.

    Befürworter: Bewaffnete Konflikte verhindern und dem Schweizer Image nützen

    Das Finanzierungsverbot lohnt sich laut dem Initiativkomitee aus diversen Gründen. In erster Linie diene es dazu, die Kriegsgüterproduktion zu drosseln und damit eine friedlichere Welt zu ermöglichen. Durch die Verhinderung von bewaffneten Konflikten würden Fluchtursachen direkt bekämpft und auch die Umwelt werde vor Schäden durch Kriegshandlungen bewahrt. Auch für die Schweiz sehen die Initianten massgebliche Vorteile. Die Neutralität und Glaubwürdigkeit des Landes würden durch die Initiative geschützt, da es sich nicht nur auf diplomatischer, sondern auch finanzieller Ebene für den Frieden in der Welt einsetzte. Die Wirtschaft und der Finanzplatz Schweiz würden von ihrer Vorreiterrolle sowohl imagetechnisch als auch finanziell profitieren.

    Gegner: Wirkungslos im Ausland, schädlich in der Schweiz

    Die Gegner der Kriegsgeschäfte-Initiative sehen dies anders. Sie argumentieren, die Initiative werde das Angebot an und die Nachfrage nach Kriegsmaterial auf dem Weltmarkt kaum beeinflussen und führe so weder zu mehr Frieden noch zu einer Bekämpfung von Fluchtursachen. In der Schweiz werde die Initiative die Renditen der AHV/IV und der Pensionskassen schmälern und die lokale Industrie schwächen. Zudem erachten die Gegner der Vorlage die bestehenden gesetzlichen Vorgaben als genügend. Diese verbieten im Kriegsmaterialgesetz die Finanzierung von international geächtetem Kriegsmaterial.

    Vorreiterrolle, ja oder nein?

    In gut einer Woche stimmen wir über zwei symbolträchtige eidgenössische Vorlagen ab. Die Konzernverantwortungs- und die Kriegsgeschäfte-Initiative vereinen sich in einer Grundsatzfrage: Soll die Schweiz als Wirtschaftsstandort und Finanzplatz globale Verantwortung übernehmen, um gegen Menschenrechtsverletzungen, Umweltverschmutzung und Kriegshandlungen vorzugehen?
    Es sind die finanzstarken Investoren, die mit ihren Entscheidungen die Wirtschaft lenken. Die Schweiz könnte dieses Potential nun nutzen und mit ihrer Gesetzgebung zur Vorreiterin werden.
    Ob das Stimmvolk dazu bereit ist und ob die Initiativen diesem Streben eine gute Umsetzung verleihen, wird sich an der Urne weisen. Wir sind gespannt auf zwei richtungsweisende Abstimmungen.

    Argumentarien im Detail (PDF):

    • Informationen und Argumente zur Initiative für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten (Initiativkomitee)
    • Botschaft des Bundesrates zur Volksinitiative „Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten“
    ABSTIMMUNGKMUKONZERNVERANTWORTUNGSINITIATIVEKRIEGSGESCHÄFTE-INITIATIVEPOLITIK
    Diese News wurden am Mittwoch, 18. November 2020, von der Firma WAISCH Group GmbH auf WAiSCH publiziert.
    Switzerland
    Serviceanbieter +2
    WAISCH Group GmbH - WAiSCH

    WAISCH Group GmbH

    8274 Tägerwilen

    Das könnte Sie ebenfalls interessieren

    • News
      Informatik & Web
      Ereignis

      Von TeamViewer zu Splashtop: Warum rockIT auf eine neue Fernwartungslösung setzt

      Von TeamViewer zu Splashtop: Warum rockIT auf eine neue Fernwartungslösung setzt - WAiSCH

      rockIT AG

      Publiziert am 25. August 2025
      Fernwartung ist für IT-Dienstleister ein zentrales Werkzeug im Alltag – ohne sie geht heute fast nichts mehr. Viele Jahre hat rockIT dafür auf TeamViewer gesetzt. Doch die Anforderungen an Sicherheit, Geschwindigkeit und Flexibilität sind in den letzten Jahren gestiegen. Deshalb hat sich rockIT bewusst für einen Wechsel entschieden: von TeamViewer hin zu Splashtop.
      Von TeamViewer zu Splashtop: Warum rockIT auf eine neue Fernwartungslösung setzt - WAiSCH
    • Showcase
      Informatik & Web
      Kundenreferenz

      Frische Online-Präsenz für die Cella Tec

      Frische Online-Präsenz für die Cella Tec - WAiSCH

      Web Artistik

      Publiziert am 27. Dezember 2025
      Von Grund auf neu gestaltet: Die moderne, professionelle Website für Cella Tec GmbH, zeigt Handwerk, Services und sorgt für besseren Webauftritt.
      Frische Online-Präsenz für die Cella Tec - WAiSCH
    • Showcase
      Informatik & Web
      Kundenreferenz

      Moderner Webauftritt für Achermann Kaminbau

      Moderner Webauftritt für Achermann Kaminbau - WAiSCH

      Web Artistik

      Publiziert am 27. Dezember 2025
      Ich habe die Website von Achermann Kaminbau komplett neu gestaltet. Modernes Design, bessere Nutzerführung und ein professionelles Image sorgen für mehr Sichtbarkeit und Vertrauen.
      Moderner Webauftritt für Achermann Kaminbau - WAiSCH
    News der Firma WAISCH Group GmbH
    WAiSCH
    Wir machen Unternehmen sichtbar
    in Branchen, Suchmaschinen und KI-Systemen
    • Über uns
    • Preise
    • Firmenprofil erstellen
    • Zum Login
    • AGB
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Kontakt
    swissmadesoftware
    • © 2026 WAiSCH
    • WAISCH Group GmbH
    • Alle Rechte vorbehalten