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Durchforstungsschläge

Durchforstungsschläge sind waldbauliche Eingriffe in bestehende Bestände, bei denen einzelne Bäume gezielt entnommen werden. Ziel ist es, den verbleibenden Bestand in seiner Stabilität, Qualität, Artenmischung und Kronenentwicklung zu steuern. Im Unterschied zu Verjüngungsschlägen geht es nicht um die Einleitung einer neuen Waldgeneration, sondern um die Entwicklung des vorhandenen Bestands.

Was bei Durchforstungsschlägen entnommen wird

Bei einem Durchforstungsschlag werden Bäume entfernt, die andere Bäume bedrängen, die Bestandesstruktur ungünstig beeinflussen oder die angestrebte Baumartenmischung stören. Die Auswahl richtet sich nach Merkmalen wie Wuchsform, Vitalität, Kronenraum, Stabilität und räumlicher Verteilung. Der Eingriff erfolgt nicht flächig, sondern selektiv. Dadurch bleibt der Waldbestand erhalten, wird aber in seiner weiteren Entwicklung gelenkt.

Typische Ziele in verschiedenen Beständen

Durchforstungsschläge kommen in unterschiedlich aufgebauten Beständen vor, etwa in Nadelholzbeständen, Laubholzbeständen oder Mischwäldern. Je nach Ausgangslage stehen andere Ziele im Vordergrund: Förderung einzelner Zukunftsbäume, Verbesserung der Standfestigkeit, Erhalt einer gewünschten Mischung oder Reduktion von Konkurrenzdruck. In Schutz- oder Erholungswäldern kann zusätzlich die Bestandesdichte so beeinflusst werden, dass Schutzwirkung und Nutzbarkeit des Bestands erhalten bleiben.

Unterschiede nach Stärke und waldbaulichem Ansatz

Durchforstungsschläge können zurückhaltend oder deutlich ausfallen, abhängig von Bestandesalter, Baumarten, Standort und Zielsetzung. In manchen Fällen liegt der Schwerpunkt auf der Freistellung ausgewählter Zielbäume, in anderen auf der Regulierung der Mischung oder auf der Stabilisierung gefährdeter Bestände. Auch der Eingriffsrhythmus variiert: Einige Bestände werden in kürzeren Abständen moderat gepflegt, andere mit grösseren Zeitabständen stärker behandelt. Entscheidend ist, dass der Eingriff zum Entwicklungszustand des Bestands passt.

Abgrenzung zu Jungwaldpflege, Holzerei und Verjüngungsschlägen

Innerhalb der Waldbewirtschaftung stehen Durchforstungsschläge zwischen frühen Pflegemassnahmen und Eingriffen zur Einleitung der nächsten Bestandesgeneration. Gegenüber der Jungwaldpflege betreffen sie weiter entwickelte Bestände. Von der Holzerei unterscheiden sie sich dadurch, dass Holzerei die praktische Fäll- und Bringungsarbeit beschreibt, während der Durchforstungsschlag das waldbauliche Ziel und die Auswahl der zu entnehmenden Bäume bezeichnet. Verjüngungsschläge schaffen Voraussetzungen für neue Verjüngung; Durchforstungsschläge entwickeln den bestehenden Bestand weiter.

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Die folgenden Unternehmen sind im Bereich Durchforstungsschläge tätig. Die Einträge lassen sich im Zusammenhang mit weiteren Leistungen der Waldbewirtschaftung einordnen.
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Fragen & Antworten zu Durchforstungsschläge

  • Wann wird ein Bestand erstmals durchforstet?

    Das hängt von Baumart, Standort und Konkurrenz im Bestand ab. Ein Eingriff wird sinnvoll, wenn sich Kronenraum, Stabilität oder gewünschte Mischung nicht mehr von selbst günstig entwickeln.

  • Ist ein Durchforstungsschlag dasselbe wie Holzerei?

    Nein. Der Durchforstungsschlag beschreibt den waldbaulichen Eingriff, Holzerei die praktische Ausführung der Fäll- und Rückearbeiten.

  • Werden bei Durchforstungsschlägen nur schwache Bäume entfernt?

    Nein. Entnommen werden auch vitale Bäume, wenn sie Zielbäume bedrängen oder die gewünschte Bestandesstruktur ungünstig beeinflussen.

  • Wie stark darf ein Durchforstungsschlag sein?

    Die Eingriffsstärke richtet sich nach Stabilität, Baumarten, Bestandesaufbau und Zielsetzung. Zu starke Eingriffe können den Bestand anfälliger machen.


Weitere Leistungen unter
Waldbewirtschaftung

  • Bestandesbegründung
  • Holzerei
  • Jungwaldpflege
  • Strassenunterhalt
  • Verjüngungsschläge
  • Wildschadenverhütung

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Leistung: Durchforstungsschläge | Waldbewirtschaftung
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