Selbstklebende Folien als flächige Kunststofflösung
Selbstklebende Folien bestehen aus einem dünnen Kunststoffträger mit einer haftenden Rückseite. Im Unterschied zu losen Verpackungsfolien werden sie gezielt auf eine Fläche aufgebracht und verbleiben dort dauerhaft oder temporär. Je nach Ausführung stehen Transparenz, Opazität, Beschriftbarkeit, Bedruckbarkeit oder Oberflächenschutz im Vordergrund. Für die Auswahl sind vor allem Untergrund, Einsatzdauer und spätere Entfernbarkeit relevant.
Typische Anwendungen in Lager, Transport und Verpackung
Folien werden eingesetzt, wenn Informationen direkt auf Verpackungen oder Behältern sichtbar sein müssen oder wenn Oberflächen während Lagerung und Transport vor Verschmutzung, Abrieb oder leichten Einwirkungen geschützt werden sollen. Häufige Anwendungen sind Kennzeichnungen auf Kisten, Boxen, Paletteneinheiten oder Mehrweggebinden sowie Schutzabdeckungen auf Sichtflächen von Teilen. Auch farbliche Markierungen, temporäre Hinweise oder überdeckende Flächenlösungen lassen sich damit umsetzen.
Ausführungen nach Haftung, Oberfläche und Funktion
Folien unterscheiden sich unter anderem in der Haftstärke und in der Art der Entfernung. Es gibt Ausführungen für dauerhafte Verklebung sowie Varianten, die sich nach dem Einsatz wieder ablösen lassen. Zusätzlich variieren Oberfläche und Funktion, etwa als transparente Schutzfolie, deckende Kennzeichnungsfolie, beschreibbare oder bedruckbare Folie. Die passende Ausführung richtet sich danach, ob Schutz, Information, optische Abgrenzung oder eine saubere spätere Ablösung gefordert ist.
Abgrenzung zu Bändern, Dichtungen, Klett, Schaumstoff und Schildern
Folien sind flächige selbstklebende Produkte. Sie unterscheiden sich von Bändern durch ihre grossflächige Anwendung statt einer linearen Verbindung oder Fixierung. Dichtungen dienen dem Abdichten von Fugen oder Kontaktflächen, während Folien primär abdecken, schützen oder kennzeichnen. Klett ist für lösbare Verbindungen vorgesehen, Schaumstoff eher für Polsterung, Distanz oder Dämpfung. Schilder sind meist formstabile Informationsträger, während Folien direkt auf vorhandene Oberflächen appliziert werden.