Wie selbstklebende Klettsysteme funktionieren
Ein Klettsystem besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Seiten: Haken und Flausch. Beim Zusammenfügen greifen die Haken in die weiche Gegenseite ein und erzeugen eine lösbare Verbindung. Bei selbstklebenden Ausführungen ist zusätzlich eine Klebeschicht vorhanden, mit der eine oder beide Seiten auf einer Oberfläche befestigt werden. Für die Funktion sind Untergrund, Sauberkeit, Temperaturbereich und die geforderte Haltekraft entscheidend.
Typische Anwendungen in Lager, Transport und Verpackung
Klett wird eingesetzt, wenn Teile sicher fixiert, aber bei Bedarf wieder entfernt oder umgesetzt werden sollen. Dazu gehören wiederverwendbare Verschlüsse an Hüllen und Abdeckungen, die Befestigung leichter Einlagen oder Trennelemente sowie das Bündeln von Kabeln, Gurten oder Warensträngen. Auch bei Transportbehältern, Präsentationsverpackungen oder temporären Schutzlösungen ist Klett gebräuchlich, weil kein dauerhafter Verbund entsteht.
Ausführungen nach Form und Klebeausstattung
Klett ist als Meterware, Streifen, Punkte oder kundenspezifischer Zuschnitt erhältlich. Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Breiten, Haftstärken und Oberflächenqualitäten infrage. Relevant ist zudem, ob beide Seiten selbstklebend ausgeführt sind oder nur eine Seite auf einem Träger befestigt wird. Bei der Auswahl geht es vor allem um Schliesshäufigkeit, Scher- und Abzugskräfte sowie um die Eignung für den jeweiligen Untergrund.
Abgrenzung innerhalb der Kategorie Selbstklebe-
Innerhalb der selbstklebenden Produkte unterscheidet sich Klett durch seine wiederlösbare Funktion. Bänder verbinden oder fixieren in der Regel flächig, ohne eine wiederkehrende Haken-Flausch-Verbindung zu bilden. Dichtungen gleichen Spalte aus oder dichten gegen Staub, Luft oder Feuchtigkeit ab, während Folien primär abdecken, schützen oder kennzeichnen. Schaumstoff dient eher zum Polstern, Dämpfen oder Distanzieren, und Schilder zur Beschriftung oder Information.