Was unter «Labor-» in der Kunststoffbranche zusammengefasst wird
Innerhalb der Kunststoffbranche bezeichnet «Labor-» eine Sammelkategorie für Laborprodukte und Laborkomponenten aus Kunststoff. Gemeint sind Bauteile, Ausstattungselemente und Funktionsartikel, die für den Umgang mit Flüssigkeiten, Proben, Geräten oder Arbeitsflächen vorgesehen sind. Je nach Anwendung stehen chemische Beständigkeit, Reinigbarkeit, geringes Gewicht, Formstabilität oder elektrische Isolation im Vordergrund.
Typische Einsatzbereiche in Labor und Analytik
Kunststoffbasierte Laborprodukte werden in Analyse-, Forschungs-, Prüf- und Ausbildungslaboren eingesetzt. Sie kommen dort vor, wo Medien geführt, Proben gehandhabt, Geräte ergänzt oder Arbeitsplätze ausgestattet werden müssen. Auch in Bereichen mit erhöhten Anforderungen an Sauberkeit, Korrosionsbeständigkeit oder definierte Materialeigenschaften sind Kunststofflösungen verbreitet.
Teilbereiche von Labor-: Ausstattung, Zubehör, Pumpen und Schläuche
Zur Leistung gehören unter anderem Laborbecken, Laborspülen und Labortische als Elemente der Arbeitsplatzgestaltung. Hinzu kommen Laborgeräte und Laborzubehör, Laborpumpen sowie Laborschläuche für die Förderung oder Führung von Medien. Diese Unterteilung zeigt, dass «Labor-» sowohl baunahe Ausstattung als auch funktionale Einzelkomponenten umfasst.
Abgrenzung zu Laborarmaturen, Reaktionskesseln und Zellkultur-Produkten
«Labor-» ist innerhalb von «Medizin und Labor» breiter gefasst als einzelne Geschwisterleistungen. Laborarmaturen beziehen sich gezielt auf Armaturen, Reaktionskessel auf Prozessbehälter und Zellkultur-Produkte auf Anwendungen mit biologischem Fokus. Auch Medical-Produkte und Medizintechnikteile sind enger auf medizinische Einsatzfelder ausgerichtet, während «Labor-» allgemeine laborbezogene Kunststoffartikel zusammenfasst.