PS-Platten als flache Halbzeuge
Im Kontext von Polystyrol bezeichnen Platten starre, ebene Halbzeuge in Tafelform. Sie dienen als Ausgangsmaterial für bearbeitete Teile, Verkleidungen, Abdeckungen, Displays oder technische Einbauten. Gegenüber Folien sind Platten dicker und formstabiler ausgeführt, wodurch sie sich besser für mechanische Bearbeitung, Zuschnitt und montagefähige Bauteile eignen.
Typische Anwendungen von Polystyrol-Platten
PS-Platten werden dort eingesetzt, wo eine glatte Oberfläche, geringes Gewicht und eine wirtschaftliche Weiterverarbeitung gefragt sind. Typische Anwendungsfelder sind Verpackungskomponenten, Präsentations- und Werbeträger, Innenausbauten, Geräteabdeckungen oder tiefgezogene Formteile. Welche Ausführung passt, hängt unter anderem von Schlagzähigkeit, Oberflächenanforderung, optischen Eigenschaften und dem vorgesehenen Verarbeitungsverfahren ab.
Ausführungen nach PS-Typ, Oberfläche und Verarbeitung
Bei PS-Platten unterscheiden sich die Varianten vor allem nach Materialtyp und Endanwendung. Transparentes Polystyrol wird verwendet, wenn optische Klarheit gefragt ist, während schlagzäh modifizierte Ausführungen für robustere Anwendungen gewählt werden. Zusätzlich variieren Platten in Farbe, Oberflächenstruktur, Dicke und Lieferformat. Für die Weiterverarbeitung kommen je nach Ausführung Zuschnitt, Fräsen, Stanzen, Kleben, Bedrucken oder Thermoformen in Frage.
Abgrenzung zu Folien, Profilen, Rohren und Schaumstoffen
Innerhalb der PS-Halbzeuge stehen Platten für flächige, starre Ausgangsprodukte. Folien sind deutlich dünner und auf flexible oder bahnförmige Anwendungen ausgerichtet. Profile und Stäbe besitzen definierte Querschnitte für konstruktive oder technische Zwecke, Rohre sind hohle Strangprodukte, und Schaumstoffe unterscheiden sich durch ihre aufgeschäumte Struktur und andere mechanische Eigenschaften. Die Zuordnung zu Platten ist deshalb dann passend, wenn ein ebenes, nicht geschäumtes Halbzeug in Tafelform benötigt wird.