Was unter PS-Profilen und PS-Stäben zu verstehen ist
Stäbe sind meist Vollquerschnitte wie rund, quadratisch oder rechteckig. Profile besitzen dagegen eine ausgeprägte Querschnittsform, etwa als Winkel-, U- oder andere technische Geometrie. Beide werden als Halbzeug bereitgestellt und dienen als Ausgangsmaterial für Zuschnitt, Montage oder Weiterverarbeitung.
Einsatzbereiche für lineare Halbzeuge aus Polystyrol
PS-Profile und PS-Stäbe werden für konstruktive, abdeckende, führende oder distanzgebende Funktionen verwendet. Typisch sind Anwendungen, bei denen eine gleichbleibende Form über die Länge benötigt wird, etwa für Kanten, Einfassungen, Abstandshalter oder einfache Tragelemente. Ob PS geeignet ist, hängt von den Anforderungen an Steifigkeit, Oberflächenbild, Bearbeitung und Einsatzumgebung ab.
Querschnitte, Ausführungen und Bearbeitungsaspekte
Die Ausführung richtet sich nach Geometrie, Abmessung, Länge und gewünschter Oberflächenqualität. Neben Standardquerschnitten sind auch materialspezifische Varianten innerhalb der PS-Familie möglich, sofern sie als Halbzeug verfügbar sind. Für die Auswahl relevant sind unter anderem Masshaltigkeit, Kantenbild, optische Eigenschaften und die vorgesehene Weiterbearbeitung durch Schneiden, Bohren oder Verbinden.
Abgrenzung zu Folien, Platten, Rohren und Schaumstoffen
Innerhalb der übergeordneten Kategorie Halbzeug unterscheiden sich Profile und Stäbe klar von den anderen PS-Formen. Folien sind dünn und flächig, Platten sind flächige Halbzeuge mit grösserer Dicke, Rohre besitzen einen durchgehenden Hohlraum, und Schaumstoffe haben eine geschäumte Zellstruktur. Profile und Stäbe stehen für lineare Voll- oder Formquerschnitte und bilden damit eine eigene Gruppe innerhalb der PS-Halbzeuge.