Funktionsprinzip von Dosierpumpen
Im Unterschied zu einfachen Foerderpumpen ist bei Dosierpumpen nicht nur der Transport des Mediums relevant, sondern vor allem die exakt vorgegebene Menge pro Zeit oder pro Hub. Die Dosierung kann kontinuierlich oder intervallweise erfolgen. Entscheidend fuer die Auswahl sind unter anderem Foerdermenge, Gegendruck, Viskositaet, chemische Eigenschaften des Mediums und die geforderte Regelbarkeit.
Typische Einsatzfelder in Maschinen und Anlagen
Dosierpumpen werden dort verwendet, wo Fluessigkeiten kontrolliert in einen Ablauf eingebracht werden muessen. Dazu gehoeren die Zugabe von Prozesschemikalien, Reinigungs- und Behandlungsmedien, Zusatzstoffen in Wasser- und Kuehlkreislaufen sowie Medien fuer Oberflaechen-, Wasch- oder Neutralisationsprozesse. In automatisierten Anlagen werden sie haeufig mit Mess-, Regel- oder Ueberwachungstechnik kombiniert.
Bauarten und Ausfuehrungen
Je nach Anwendung kommen verschiedene Bauarten in Frage, etwa Membran-, Kolben- oder Schlauchdosierpumpen. Sie unterscheiden sich bei Druckverhalten, Pulsation, Medienvertraeglichkeit und Wartungsaufwand. Zusaetzlich gibt es Ausfuehrungen mit manueller Verstellung, elektrischer Regelung oder Anbindung an eine uebergeordnete Steuerung.
Abgrenzung zu anderen Pumpen
Innerhalb der Kategorie Pumpen stehen Dosierpumpen fuer die mengen- und zeitgenaue Zugabe eines Mediums. Gegenueber Vakuumpumpen erzeugen sie kein Vakuum zur Absaugung oder Druckabsenkung, sondern foerdern eine Fluessigkeit gezielt in den Prozess. Auch von allgemeinen Prozess- oder Transferpumpen grenzen sie sich durch ihren Fokus auf reproduzierbare Dosierung statt auf moeglichst hohen Volumenstrom ab.