Erfassung von Rauch an der Entstehungsquelle
Rauchabsaugungen führen verunreinigte Luft aus dem Arbeitsbereich ab, bevor sie sich im Raum verteilt. Je nach Anlage wird der Rauch über Absaughauben, Erfassungsarme, Einhausungen oder fest installierte Erfassungspunkte aufgenommen. Dazu kommen Ventilatoren, Leitungen und je nach Ausführung Filter- oder Abluftkomponenten. In der Metallbranche betrifft dies vor allem Prozesse mit thermischer Belastung des Materials.
Einsatzbereiche in Werkstatt und Produktion
Typische Anwendungen finden sich an Arbeitsplätzen, an denen Metalle erhitzt, getrennt oder bearbeitet werden und dabei sichtbare Rauchentwicklung entsteht. Dazu gehören einzelne Handarbeitsplätze ebenso wie Maschinenbereiche mit wiederkehrenden Prozessabläufen. Rauchabsaugungen werden sowohl in kleineren Werkstätten als auch in Produktionsumgebungen eingesetzt, in denen mehrere Quellen gleichzeitig berücksichtigt werden müssen.
Mobile, stationäre und zentrale Ausführungen
Für wechselnde Arbeitsplätze kommen mobile Geräte mit flexibler Erfassung in Frage. Stationäre Lösungen werden direkt an einem festen Arbeitsplatz oder an einer Maschine installiert. In grösseren Betrieben sind auch zentrale Systeme mit mehreren Erfassungspunkten üblich, wenn Rauch aus verschiedenen Bereichen zusammengeführt werden soll. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Anzahl der Quellen, Nutzungsdauer, Platzverhältnissen und der Art der entstehenden Luftbelastung.
Abgrenzung zu Lötrauchabsaugungen und anderen Anlagen
Innerhalb der Luft- und Gasversorgung sind Rauchabsaugungen auf prozessbedingte Rauchentwicklung ausgerichtet und nicht auf die Bereitstellung von Gasen oder Druckluft. Von Gasversorgungsanlagen und Gasarmaturen unterscheiden sie sich durch ihre Absaugfunktion, nicht durch Medienversorgung. Gegenüber Heissluftgeräten und Lufterhitzern steht nicht das Erwärmen der Luft im Vordergrund, sondern das Abführen belasteter Luft. Lötrauchabsaugungen sind eine speziellere Ausprägung für Lötarbeitsplätze mit angepasster Erfassung und typischerweise kleineren Emissionsquellen.