Funktion in der Dachentwässerung
Dachrinnen sammeln Regenwasser, das von geneigten oder entsprechend ausgebildeten Dachflächen abläuft. Sie führen das Wasser zu Einläufen und weiter in Fallrohre oder andere angeschlossene Entwässerungselemente. Zur Leistung zählen nicht nur die sichtbaren Rinnenprofile, sondern auch Befestigungen, Verbindungen, Endstücke und die fachgerechte Führung an Traufe, Ortgang oder Übergängen.
Einsatzbereiche an Wohn-, Gewerbe- und Zweckbauten
Dachrinnen werden an Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, Gewerbebauten, Hallen und kleineren Nebenbauten eingesetzt. Sie schützen Fassaden, Sockelbereiche, Eingänge und angrenzende Aussenflächen vor unkontrolliertem Wasserablauf. Auch bei Umbauten und Dachsanierungen ist die Dachentwässerung oft Teil des Leistungsumfangs, etwa wenn Dachkanten, Neigungen oder Anschlusspunkte verändert werden.
Bauformen, Führung und bauliche Einbindung
Je nach Dachform und architektonischer Ausführung kommen unterschiedliche Rinnenlösungen zum Einsatz, etwa vorgehängte oder in die Konstruktion integrierte Systeme. Relevant sind dabei Verlauf, Gefälle, Übergänge zu Fallrohren sowie die Einbindung in Stirnbretter, Dachränder oder Attiken. Bei der Ausführung müssen Wasserführung, Zugänglichkeit für Unterhalt und die Abstimmung mit der übrigen Gebäudehülle zusammenpassen.
Abgrenzung innerhalb der Leistung Dächer
Innerhalb der Hierarchie gehört diese Leistung zum Bereich Dächer und behandelt die Entwässerung am Dachrand, nicht die Dachdeckung selbst. Sie unterscheidet sich von Photovoltaik, die der Stromerzeugung dient, und von Vordächern, die lokal vor Witterung schützen. Seiten nach Arten oder nach Materialien vertiefen einzelne Bauformen oder Werkstoffe; die vorliegende Leistungsseite beschreibt Dachrinnen und Regenrinnen als Gesamtleistung.