Aufbau und Funktion geformter Storen
Diese Anlagen werden vor Öffnungen montiert und ragen als geformter Sonnen- und Witterungsschutz aus der Fassade heraus. Die Beschattung entsteht nicht durch ein grossflächig ausfahrendes Tuch, sondern durch die vorgegebene Form des Systems. Je nach Ausführung stehen seitlicher Schutz, Abschirmung gegen direkte Sonneneinstrahlung oder die Betonung eines Eingangs- oder Fensterbereichs im Vordergrund.
Typische Einsatzorte an Fassaden
Häufig eingesetzt werden solche Systeme bei Schaufenstern, Einzelhandelsfassaden, Hauseingängen, Erdgeschossfenstern und gastronomisch genutzten Fronten. Sie eignen sich besonders dort, wo eine kompakte, dauerhaft sichtbare Lösung gefragt ist und keine weit ausladende Beschattung benötigt wird. Auch bei kleineren Fassadenabschnitten oder bei architektonisch betonten Öffnungen werden sie gezielt verwendet.
Unterschiede zwischen Baldachinen, Bogenstoren und Korbstoren
Baldachine bilden in der Regel eine eher klare, vordachartige Form über einem Eingang oder Fenster. Bogenstoren arbeiten mit einer gerundeten Linienführung und passen sich damit an weichere Fassadengestaltungen an. Korbstoren sind stärker räumlich ausgeformt und umschliessen den oberen Bereich einer Öffnung oft seitlich mit. Die genaue Geometrie, Tiefe und Bespannung richtet sich nach Nutzung, Fassadenbild und gewünschter Abschirmung.
Einordnung innerhalb des Sonnenschutzes
Innerhalb des Ausbaus gehören Baldachine, Bogenstoren und Korbstoren zu den weiteren Anlagen im Bereich Sichtschutz und Sonnenschutz. Sie unterscheiden sich von Knickarmstoren durch ihre feste Form und von Rollos durch ihre äussere, dreidimensionale Bauweise. Gegenüber Sonnensegeln oder Gross-Sonnenschirmen sind sie direkt an der Fassade verankert und auf einzelne Öffnungen oder Eingangsbereiche bezogen.