Was Raumakustiken aus Holz technisch ausmacht
Holzbasierte Raumakustiklösungen bestehen meist aus sichtbaren Bekleidungen oder Paneelen mit akustisch wirksamer Oberfläche. Die Wirkung entsteht je nach System durch Lochung, Schlitzung, offene Fugen, Lamellenstrukturen oder poröse Schichten im Aufbau. Entscheidend sind dabei nicht nur das Material selbst, sondern auch Öffnungsanteil, Hinterlegung, Hohlraum und Montageart.
Einsatzbereiche für akustische Wand- und Innenausbauten
Typische Anwendungen finden sich in Büros, Sitzungszimmern, Schulen, Restaurants, Empfangsbereichen und Mehrzweckräumen. Besonders sinnvoll sind Raumakustiken dort, wo harte Oberflächen zu langen Nachhallzeiten oder zu störenden Schallreflexionen führen. Im Ausbau werden sie sowohl in Neubauten als auch bei der akustischen Verbesserung bestehender Räume eingesetzt.
Ausführungen und Gestaltungsformen
Raumakustiken aus Holz und Holzwerkstoff können als perforierte oder geschlitzte Platten, Lamellenbekleidungen, Akustikpaneele oder mehrschichtige Systeme ausgeführt werden. Je nach Projekt stehen eine flächige Wandbekleidung, einzelne Absorberfelder oder eine Kombination mit Deckenlösungen im Vordergrund. Sichtbild, Fugenraster, Oberflächenart und Unterkonstruktion werden dabei auf die gestalterischen und akustischen Anforderungen abgestimmt.
Abgrenzung zu anderen Holzwerkstoffen
Innerhalb der Wandbekleidungen aus Holz und Holzwerkstoff unterscheiden sich Raumakustiken von Formsperrholz, furnierten Platten, Holzfaserplatten, Spanplatten oder Riemen massiv durch ihre definierte akustische Funktion. Diese Materialien koennen Teil eines akustischen Aufbaus sein, sind fuer sich allein aber noch keine Raumakustikloesung. Zudem betrifft Raumakustik das Verhalten des Schalls im Raum und nicht die Schalldaemmung zwischen zwei Raeumen.