Malen und Ölen als Kategorie der Bauhilfsmittel
Unter Malen und Ölen werden Hilfsmittel zusammengefasst, die für Beschichtungs- und Pflegeaufträge auf Baustellen und im Ausbau verwendet werden. Sie dienen dazu, flüssige Produkte kontrolliert aufzunehmen, zu transportieren und auf den Untergrund zu übertragen. Je nach Arbeitsweise kommen dafür manuelle Werkzeuge oder geschlossene Systeme mit Druckunterstützung zum Einsatz.
Einsatz bei Oberflächenbehandlung im Hochbau
Typische Anwendungen liegen bei Innenausbauarbeiten, bei Holzoberflächen sowie bei der Behandlung von Bauteilen, die einen deckenden, transparenten oder pflegenden Auftrag erhalten. Verwendet werden solche Hilfsmittel bei Erstbeschichtungen, Zwischenanstrichen und Nachbehandlungen. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von Untergrund, Materialviskosität, Flächengrösse und gewünschtem Oberflächenbild ab.
Farbdruckgefässe, Farbroller und Pinsel
Farbdruckgefässe und Lackdruckgefässe werden eingesetzt, wenn Beschichtungsstoffe unter konstanten Bedingungen bereitgestellt oder an Applikationssysteme angeschlossen werden sollen. Farbroller eignen sich für zusammenhängende Flächen und gleichmässige Verteilungen. Pinsel werden vor allem für Kanten, Anschlüsse, Detailstellen und kleinere Bereiche verwendet. Diese Unterleistungen unterscheiden sich vor allem in Auftragstechnik, Reichweite und Eignung für feine oder grosse Flächen.
Abgrenzung zu anderen Bauhilfsmitteln
Malen und Ölen ist innerhalb der Bauhilfsmittel auf Werkzeuge und Systeme für Beschichtungsarbeiten ausgerichtet. Die Kategorie unterscheidet sich damit von Beschlagsmaschinen, Bohrmaschinen und Einsetzmaschinen, die materialbearbeitende oder montierende Funktionen haben. Auch Arbeit in der Höhe oder Sicherheitsabsperrungen gehören nicht zum Beschichtungsauftrag selbst, sondern zu Zugang und Baustellensicherung. Gegenüber Beschriftungen liegt der Fokus hier auf funktionalem oder schützendem Oberflächenauftrag und nicht auf grafischer Kennzeichnung.