Funktionsweise von Sensorleuchten im Innenraum
Bei Sensorleuchten erfasst ein Sensor Personenbewegung, Anwesenheit oder den vorhandenen Helligkeitswert und steuert daraufhin die Leuchte. Je nach Ausführung schaltet das Licht ein und aus oder reagiert innerhalb definierter Zeit- und Helligkeitsschwellen. Für die Planung relevant sind Erfassungsbereich, Nachlaufzeit, Ansprechschwelle und die Montageposition, damit Wege, Türen oder Aufenthaltszonen zuverlässig erkannt werden.
Typische Einsatzorte in Gebäuden
Sensorleuchten werden vor allem in Bereichen mit unregelmässiger Nutzung eingesetzt. Dazu gehören Flure, Treppenhäuser, Kellergänge, Abstellräume, Sanitärbereiche, Technikräume oder gemeinschaftlich genutzte Zonen in Wohn- und Zweckbauten. In dauerhaft belegten Räumen kommen sie eher dann zum Einsatz, wenn Präsenzsensorik mit einer passenden Lichtregelung kombiniert wird.
Ausführungen nach Sensorik und Bauform
Sensorleuchten sind in unterschiedlichen Bauformen erhältlich, etwa als Deckenleuchten, Wandleuchten oder Einbauleuchten. Die Sensorik kann auf Bewegung, auf feinere Präsenz oder zusätzlich auf Tageslicht reagieren. Häufig sind Sensorleuchten mit LED-Technik kombiniert, die Kategorie wird jedoch nicht durch das Leuchtmittel, sondern durch die automatische Schaltfunktion bestimmt.
Abgrenzung innerhalb der Raumleuchten
Innerhalb der Hierarchie unter Raumleuchten beschreiben Sensorleuchten keine feste Leuchtenform, sondern eine funktionale Eigenschaft. Eine Sensorleuchte kann deshalb zugleich als Deckenleuchte, Wandleuchte oder Einbauleuchte ausgeführt sein. Von Bürobeleuchtung, Wohnraumleuchten oder Ladenbeleuchtung unterscheidet sie sich nicht über den Einsatzort, sondern über die integrierte Erfassungs- und Schaltlogik.