Erfassung von Kohlenmonoxid in Gebäuden und Anlagen
Eine CO-Warnanlage misst die Konzentration von Kohlenmonoxid und löst bei definierten Zuständen eine Meldung oder einen Alarm aus. Je nach Aufbau kann die Anlage aus einzelnen Meldern, vernetzten Sensoren und einer Auswerteeinheit bestehen. Ziel ist die frühzeitige Erkennung einer gefährlichen CO-Belastung, damit Schutzmassnahmen wie Alarmierung, Lüftung oder technische Abschaltungen eingeleitet werden können.
Typische Einsatzorte für CO-Überwachung
CO-Warnanlagen finden sich in Bereichen mit Verbrennungsprozessen oder Abgasaufkommen. Dazu gehören etwa Heizzentralen, Technikräume, Tiefgaragen, Verladebereiche, Werkstätten oder andere geschlossene Zonen, in denen Fahrzeuge, Aggregate oder Feuerungsanlagen betrieben werden. Welche Bereiche überwacht werden, hängt von der Nutzung des Gebäudes, den vorhandenen Anlagen und den möglichen Emissionsquellen ab.
Aufbau, Signalgebung und technische Einbindung
CO-Warnanlagen können als eigenständige Lösung oder als Teil einer übergeordneten Schwachstromanlage ausgeführt sein. Üblich sind optische und akustische Warnmittel sowie Meldeausgänge für Gebäudeleittechnik, Lüftungssteuerung oder Störmeldesysteme. Bei grösseren Anlagen werden mehrere Messpunkte zusammengefasst, damit einzelne Zonen getrennt überwacht und ausgewertet werden können.
Abgrenzung zu anderen Gasalarmanlagen
Innerhalb der Gasalarmanlagen sind CO-Warnanlagen auf Kohlenmonoxid ausgerichtet und damit enger definiert als allgemeine Gaswarnsysteme. Sie unterscheiden sich auch von Freonwarnanlagen, die auf Kältemittel ausgelegt sind, sowie von Sauerstoff-Messungen, bei denen nicht ein Schadgas, sondern der O2-Gehalt überwacht wird. Gegenüber Tox-Schutz-Lösungen ist die CO-Warnanlage auf einen klar abgegrenzten Stoff fokussiert und wird entsprechend geplant.