Konstruktive Merkmale von Betontanks
Betontanks bestehen aus Ortbeton oder vorgefertigten Betonelementen und sind auf eine feste Einbausituation ausgelegt. Je nach Nutzung werden Wandaufbau, Bewehrung, Fugen, Abdichtung und Innenoberflächen auf die mechanischen und chemischen Anforderungen abgestimmt. Bei flüssigkeitsdichten Ausführungen sind die Ausbildung der Anschlüsse, der Durchdringungen und der Deckenkonstruktion ebenso relevant wie die Dichtheit des gesamten Behälters.
Typische Einsatzbereiche für Betontanks
Betontanks werden im Hochbau und in der technischen Infrastruktur für stationäre Speicher- und Sammelaufgaben eingesetzt. Typische Anwendungen sind unterirdische oder teilversenkte Tankanlagen, bei denen der Tank dauerhaft in das Bauwerk oder in das Erdreich eingebunden wird. Sie kommen vor allem dort in Frage, wo Platzverhältnisse, Tragfähigkeit des Untergrunds, Schutzanforderungen oder grosse Nutzvolumen eine massive Bauweise begünstigen.
Ausführungen und technische Varianten
Betontanks können als Ortbetontanks vor Ort erstellt oder als Fertigbetontanks angeliefert und versetzt werden. Üblich sind ein- oder mehrkammerige Ausführungen sowie Tanks mit zusätzlichen Innenbeschichtungen oder Auskleidungen, wenn das Lagergut besondere Anforderungen an die Beständigkeit stellt. Je nach Projekt werden Abdeckungen, Einstiegsöffnungen, Lüftung, Leitungsanschlüsse und Kontrollmöglichkeiten in die Konstruktion integriert.
Abgrenzung zu anderen Tankbauarten
Innerhalb der Leistung Tanks unterscheiden sich Betontanks von Kunststofftanks, Leichtmetalltanks und Stahltanks vor allem durch ihre massive, ortsfeste Bauweise. Kunststoff- oder Metalltanks werden häufiger als kompakte, transportfähige Behälter eingesetzt, während Betontanks oft Teil einer baulichen Anlage sind. Im Unterschied zu den übergeordneten Themen rund um Tanks behandelt diese Leistung nicht die gesamte Tanktechnik, sondern gezielt Behälterlösungen in Beton mit ihren konstruktiven und anlagenspezifischen Anforderungen.