Was unter Duschkabinen verstanden wird
Duschkabinen bestehen in der Regel aus Glas- oder Kunststoffelementen, Profilen, Dichtungen und einem Öffnungssystem wie Schiebe-, Falt- oder Drehtür. Die Konstruktion bildet einen abgegrenzten Duschraum, der an Wänden, auf einer Duschtasse oder direkt auf dem fertigen Boden angeschlossen wird. Entscheidend sind ein passender Wandanschluss, eine saubere Abdichtung sowie genügend Bewegungsfläche für Einstieg und Reinigung.
Typische Einbausituationen im Badezimmer
Kabinen werden in Neubauten und bei Badsanierungen eingesetzt, wenn der Duschbereich räumlich klar gefasst werden soll. Häufige Ausführungen sind Eckkabinen, Nischenlösungen oder Varianten für wandbündige Duschen. In kleineren Bädern werden oft Schiebetüren oder Faltelemente gewählt, während in grosszügigeren Grundrissen auch breitere Fronten mit Drehflügeln möglich sind.
Bauformen, Materialien und Öffnungsarten
Kabinen unterscheiden sich nach Grundform, Türprinzip und Material. Üblich sind quadratische, rechteckige oder halbrunde Geometrien sowie rahmenlose, teilgerahmte oder gerahmte Konstruktionen. Bei den Füllungen kommen meist Sicherheitsglas oder Kunststoff zum Einsatz; Profile werden je nach System in unterschiedlichen Oberflächen ausgeführt. Die Wahl der Ausführung richtet sich nach Platzverhältnissen, Reinigungsaufwand, gewünschter Transparenz und den Anforderungen an Abdichtung und Robustheit.
Abgrenzung zu Trennwänden, Wannen und Duschsystemen
Kabinen sind von Duschtrennwänden abzugrenzen, weil sie den Duschbereich umfassender einschliessen und meist über eine klar definierte Türlösung verfügen. Trennwände bestehen dagegen oft aus einzelnen festen oder beweglichen Elementen für offenere Duschkonzepte. Von Wannen unterscheiden sich Kabinen dadurch, dass sie den seitlichen Abschluss bilden, während die Wanne oder Duschtasse den Bodenbereich aufnimmt. Duschsysteme betreffen Armaturen, Brausen und Wasserführung, nicht die räumliche Einfassung des Duschplatzes.