Funktion von Trennwänden im Duschbereich
Duschtrennwände schaffen eine klare Abgrenzung zwischen Nass- und Trockenbereich im Bad. Sie dienen dazu, Wasser gezielt im Duschbereich zu halten und die Nutzung angrenzender Flächen zu erleichtern. Je nach Ausführung bestehen sie aus transparenten, teiltransparenten oder blickdichten Elementen und werden an Wand, Boden oder bestehenden Duschkomponenten befestigt.
Typische Einbausituationen in Bad und Nasszelle
Trennwände werden in privaten Badezimmern, Hotelbädern, Pflegebereichen und anderen Nasszellen eingesetzt. Häufig sind sie Teil von bodenebenen Duschen, Nischenduschen oder Ecklösungen. Auch bei Sanierungen werden sie verwendet, wenn vorhandene Grundrisse weitergenutzt werden sollen und keine geschlossene Kabine vorgesehen ist.
Ausführungen nach Form, Beweglichkeit und Material
Gebräuchlich sind feststehende Glaswände, Schwenkwände, Faltelemente oder Kombinationen aus mehreren Segmenten. Die Wahl der Ausführung richtet sich nach Platzverhältnissen, Reinigungsanforderungen und dem gewünschten Spritzwasserschutz. Neben Glas kommen je nach System auch gerahmte oder teilgerahmte Lösungen mit unterschiedlichen Oberflächen und Profilen vor.
Abgrenzung zu Kabinen, Wannen und weiterem Duschzubehör
Trennwände sind von Duschkabinen abzugrenzen, weil sie den Duschplatz nicht zwingend rundum einschliessen. Gegenüber Brausen oder Duschrinnen bilden sie nicht die wasserführende oder entwässernde Komponente, sondern die räumliche Begrenzung. Im Zusammenhang mit Wannen werden Trennwände teils als Spritzschutz auf dem Wannenrand eingesetzt, unterscheiden sich damit aber von einer eigentlichen Duschwanne oder Badewanne.