Was mobile Flutlichtanlagen kennzeichnet
Mobile Flutlichtanlagen sind verfahrbare oder transportierbare Beleuchtungssysteme für den zeitlich begrenzten Einsatz im Aussenraum. Sie bestehen je nach Ausführung aus Leuchten, Tragstruktur oder Mast, Stromversorgung und einer mobilen Basis wie Stativ, Fahrgestell oder Anhänger. Anders als fest montierte Aussenleuchten werden sie ohne dauerhafte Einbindung in die bauliche Infrastruktur aufgestellt und bei Bedarf an einen anderen Ort versetzt.
Einsatzfelder für temporäre Grossflächenbeleuchtung
Verwendet werden mobile Flutlichtanlagen überall dort, wo Arbeits-, Verkehrs- oder Aufenthaltsflächen ausserhalb bestehender Beleuchtungsnetze ausgeleuchtet werden müssen. Dazu zählen Baustellen, Materiallager, Werkareale, Eventflächen, Parkplätze, Einsatzorte von Rettungs- und Unterhaltsdiensten sowie saisonal genutzte Aussenflächen. Auch bei Umbauten oder Störungen bestehender Beleuchtung können sie als vorübergehende Lösung dienen.
Ausführungen nach Mobilität und Energieversorgung
Die Systeme unterscheiden sich vor allem in Transportform, Aufstellart und Energieversorgung. Verbreitet sind kompakte Stativlösungen, fahrbare Lichtmasten und anhängergeführte Anlagen für grössere Flächen. Je nach Einsatz werden sie netzgebunden betrieben oder mit eigener Stromquelle ausgeführt. Unterschiede bestehen zudem bei der Ausrichtung der Leuchten, der erreichbaren Beleuchtungsfläche und der Eignung für häufige Standortwechsel.
Abgrenzung zu anderen Aussenleuchten
Innerhalb der Aussenleuchten sind mobile Flutlichtanlagen auf temporäre, flächige Beleuchtung ausgerichtet. Sie unterscheiden sich von Kandelabern, Strassenleuchten, Aussenwandleuchten oder Gartenleuchten, die in der Regel ortsfest geplant und dauerhaft installiert werden. Auch gegenüber Halogenstrahlern mit Bewegungsmelder oder Automatikleuchten mit integrierter Videokamera liegt der Schwerpunkt nicht auf punktueller Aktivierung, sondern auf einer gezielten Ausleuchtung grösserer Bereiche.