Was unter Strassenleuchten fällt
Strassenleuchten umfassen Leuchten und Leuchtenköpfe, die für die Beleuchtung von Strassenräumen vorgesehen sind. Je nach Aufbau werden sie auf Masten, Auslegern oder Kandelabern montiert und so ausgerichtet, dass Fahrbahn, Randbereiche oder Fussgängerzonen gezielt ausgeleuchtet werden. Wesentliche Merkmale sind die auf Verkehrsflächen abgestimmte Lichtverteilung, die Eignung für den dauerhaften Aussenbetrieb und die Einbindung in bestehende Beleuchtungsinfrastrukturen.
Typische Einsatzorte im Verkehrs- und Aussenraum
Eingesetzt werden Strassenleuchten entlang von Gemeindestrassen, Quartierstrassen, Erschliessungsstrassen, Trottoirs, Radwegen, Parkplätzen und öffentlichen Plätzen. Auch auf Arealen von Wohnüberbauungen, Industrieanlagen, Schularealen oder Spitalzufahrten kommen sie zum Einsatz, wenn Verkehrsflächen sicher nutzbar bleiben sollen. Die konkrete Auslegung richtet sich nach Nutzung, Umgebung, Verkehrsaufkommen und örtlicher Anordnung der Masten.
Bauformen, Lichttechnik und Ausführung
Strassenleuchten sind in unterschiedlichen Bauformen erhältlich, etwa als Mastaufsatzleuchten, Ansatzleuchten oder als Leuchten für spezielle Mast- und Auslegersysteme. Unterschiede bestehen zudem bei Gehäuseform, optischem System, Abstrahlcharakteristik und Steuerbarkeit. Je nach Projekt werden Leuchten mit gerichteter Ausleuchtung für Fahrbahnen, breiter Verteilung für Wege oder angepassten Lichtpunkthöhen für Plätze und Nebenflächen gewählt.
Abgrenzung zu anderen Aussenleuchten
Innerhalb der Aussenleuchten sind Strassenleuchten auf die funktionale Beleuchtung von Verkehrsflächen ausgerichtet. Aufsatzleuchten bezeichnen dagegen primär die Montageart und können auch in anderen Aussenbereichen eingesetzt werden. Kandelaber sind meist Trag- oder Mastsysteme und nicht zwingend die Leuchte selbst. Gartenleuchten, Hausnummernleuchten oder Aussenwandleuchten decken kleinere, objektnähere Bereiche ab, während Strassenleuchten für grössere Verkehrs- und Aufenthaltsflächen konzipiert sind.