Schaltfunktion für motorisierte Storen
Ein Storenschalter ist für die Ansteuerung von Antrieben in Sonnenschutzsystemen ausgelegt. Typisch sind zwei Fahrtrichtungen für Auf und Ab sowie eine Bedienlogik, die eine klare Richtungswahl ermöglicht. Je nach Ausführung erfolgt die Betätigung als Taster oder als Schalter mit definierter Schaltstellung.
Einsatz an Fenstern, Fassaden und in einzelnen Raumzonen
Storenschalter werden in Räumen eingesetzt, in denen Beschattung lokal bedient werden soll, etwa bei Bürofenstern, Wohnräumen, Sitzungszimmern oder Fassadenabschnitten mit separater Nutzung. Die lokale Bedienung ist sinnvoll, wenn Nutzer Licht- und Sichtverhältnisse direkt beeinflussen sollen. Auch bei mehreren Fensterachsen können einzelne Zonen getrennt geführt werden.
Ausführungen für Einzel- und Gruppenbedienung
Storenschalter sind als Unterputz- oder Aufputzgeräte sowie als Einzelbedienung oder für zusammengefasste Bereiche erhältlich. In der Praxis wird zwischen einfachen manuellen Bedienstellen und Einbindungen in übergeordnete Steuerungen unterschieden. Relevant ist dabei, ob nur ein einzelner Antrieb oder eine Gruppe von Beschattungselementen angesteuert wird.
Abgrenzung zu Lichtschaltern und automatischen Steuerungen
Im Unterschied zu Schaltern für Beleuchtung schalten Storenschalter keine Leuchten, sondern Antriebe für den Sonnenschutz. Gegenüber Dämmerungsschaltern, Bewegungsmeldern oder Präsenzmeldern arbeiten sie nicht sensorbasiert, sondern dienen der direkten Bedienung. Von Beleuchtungssteuerungen und Lichtmanagement-Systemen unterscheiden sie sich dadurch, dass ihr Fokus auf der Beschattung liegt, auch wenn beide Bereiche in Gebäuden funktional zusammenhängen.