Kombination aus Beleuchtung, Video und Funk
Bei dieser Leistung geht es um Aussenleuchten, die neben der Lichtfunktion auch eine Kameraeinheit und eine Funkanbindung integrieren. Die Funkverbindung dient je nach System zur Übertragung von Bilddaten, Ereignismeldungen oder Steuersignalen. Solche Anlagen werden in bestehende oder neue elektrotechnische Installationen eingebunden und auf den vorgesehenen Erfassungsbereich abgestimmt.
Typische Einsatzorte an Gebäudehülle und Aussenraum
Video-Funk-Aussenleuchten werden dort eingesetzt, wo bei Dunkelheit sowohl Sicht als auch situative Kontrolle benötigt wird. Dazu gehören Haus- und Nebeneingänge, Garagenzufahrten, Innenhöfe, Ladezonen, Werkzufahrten oder abgelegene Zugangsbereiche. Im Unterschied zu grossflächigen Video-Überwachungsanlagen erfassen sie in der Regel klar definierte Bereiche rund um den Leuchtenstandort.
Ausführungen nach Erfassungsbereich und Systemaufbau
Die Ausprägung richtet sich unter anderem nach Montageort, Abstrahlrichtung, gewünschter Ausleuchtung und Funkanbindung. Je nach Anforderung kommen Lösungen für punktuelle Eingangsbereiche oder für breitere Zufahrten und Fassadenabschnitte zum Einsatz. Relevant sind zudem Fragen der Stromversorgung, der Einbindung in vorhandene Melde- oder Signalanlagen und der Abstimmung mit weiteren Komponenten im Aussenbereich.
Abgrenzung zu Alarmanlagen, Zutrittskontrolle und Videoüberwachung
Innerhalb der Meldeanlagen und Signalanlagen stehen Video-Funk-Aussenleuchten zwischen Beleuchtung, Ereigniserfassung und Übertragung. Sie ersetzen keine eigenständige Alarmanlage, da ihr Schwerpunkt nicht auf der vollständigen Einbruch- oder Überfallmeldung liegt. Gegenüber Zutrittskontrollanlagen fehlt der Fokus auf Berechtigung und Türfreigabe, und gegenüber klassischen Video-Überwachungsanlagen sind sie stärker auf den einzelnen Aussenpunkt mit integrierter Leuchte ausgerichtet.