Was unter elektrischen Uhren verstanden wird
Unter dieser Leistung fallen elektrisch betriebene Uhren, die als sichtbare Zeitanzeige in eine bauliche oder technische Umgebung eingebunden werden. Dazu gehören die Auswahl der passenden Uhr, die Montage am vorgesehenen Ort sowie die elektrische Anbindung im Rahmen der vorhandenen Installation. Je nach Ausführung arbeitet die Uhr eigenständig oder als angeschlossene Anzeige innerhalb einer grösseren Uhrenstruktur.
Typische Einsatzorte in Gebäuden und Anlagen
Elektrische Uhren werden in Bereichen eingesetzt, in denen mehrere Personen dieselbe Zeitinformation direkt ablesen sollen. Typische Orte sind Empfangsbereiche, Gänge, Unterrichtsräume, Wartezonen, Produktionsbereiche, Werkstätten oder öffentliche Gebäude. Relevant ist die Leistung auch dort, wo eine lokale, dauerhaft verfügbare Zeitanzeige benötigt wird, ohne dass gleichzeitig ein System zur Präsenz- oder Betriebsdatenerfassung gemeint ist.
Ausführungen nach Anzeige, Montage und Umfeld
Elektrische Uhren sind in unterschiedlichen Bauformen erhältlich, etwa als Wanduhren, Deckenmodelle oder doppelseitige Ausführungen für Verkehrs- und Hallenbereiche. Häufig sind analoge Zifferblätter mit Zeigern, je nach Einsatzumfeld kommen aber auch andere elektrische Anzeigeformen vor. Für die Auswahl sind unter anderem Ablesedistanz, Blickrichtung, Gehäuseausführung, Umgebungsbedingungen und die verfügbare Versorgung am Montageort relevant.
Abgrenzung zu verwandten Uhren- und Erfassungssystemen
Die Leistung "Uhren, elektrische" bezeichnet die installierte elektrische Uhr als Zeitanzeige. Davon zu unterscheiden sind Digitaluhren mit numerischer Anzeige sowie Nebenuhren, Synchronuhren oder elektronische Hauptuhren, bei denen die Zeitverteilung und zentrale Steuerung stärker im Vordergrund stehen. Ebenfalls getrennt zu betrachten sind Badge-Systeme, Zeiterfassungssysteme, Stempeluhren oder Betriebsdatenerfassung, da diese nicht primär der Anzeige der aktuellen Uhrzeit dienen.