Funktion von T + T Steckdosen in der Telekommunikationsinstallation
T + T Steckdosen bilden den nutzbaren Übergabepunkt zwischen fest verlegter Telekommunikationsleitung und steckbarem Anschluss eines Endgeräts. Sie werden in die gebäudeseitige Verteilinstallation eingebunden und verbinden den Teilnehmeranschluss mit der internen Leitung oder einer Telefonanlage. Je nach Ausführung sind sie für analoge Telefonie oder für bestehende Fernmeldeanwendungen innerhalb älterer Installationskonzepte vorgesehen.
Typische Einsatzorte in Gebäuden und Anlagen
Eingesetzt werden T + T Steckdosen in Wohnbauten, Büros, Verwaltungen und Liegenschaften mit vorhandener Telefonverkabelung. Sie befinden sich meist in Räumen, in denen Telefonapparate, Faxgeräte oder andere fernmeldetechnische Endpunkte angeschlossen werden. In Sanierungen sind sie relevant, wenn bestehende Anschlusspunkte erhalten, ersetzt oder in angepasste Verteilstrukturen integriert werden.
Ausführungen und Bezug zu angrenzenden Installationskomponenten
Die konkrete Ausführung richtet sich nach dem vorhandenen System, der Einbausituation und dem vorgesehenen Anschlussbild. Unterschieden wird unter anderem zwischen einzelnen Steckdosen als Nutzungspunkt und den dazugehörigen Einbau- oder Trägerelementen in der Installation. Im Zusammenhang mit T + T Steckdosen stehen Anschlusskabel, Steckverbindungen, Installationsmaterialien sowie Verteilerkomponenten, über die die Leitungen geführt und aufgelegt werden.
Abgrenzung zu T + T Anschlussdosen und modernen Netzwerkanschlüssen
T + T Steckdosen werden im Sprachgebrauch teilweise mit T + T Anschlussdosen gleichgesetzt. Fachlich kann jedoch zwischen der steckbaren Anschlussstelle und der vollständigen Dose beziehungsweise dem Dosenkörper unterschieden werden. Gegenüber RJ-basierten Datendosen, strukturierten Verkabelungssystemen oder Glasfaseranschlüssen sind T + T Steckdosen auf klassische Telekommunikationsanschlüsse ausgerichtet und nicht auf moderne universelle Netzwerkverkabelung.