Was Bautafeln und Firmentafeln im Hochbau leisten
Bautafeln beziehen sich auf ein konkretes Bauvorhaben und zeigen projektbezogene Informationen in gut lesbarer Form. Dazu gehören je nach Projekt beispielsweise die Bezeichnung des Vorhabens, beteiligte Unternehmen, Darstellungen des geplanten Gebäudes oder weitere standortbezogene Angaben. Firmentafeln sind stärker auf die Identifikation eines Unternehmens ausgerichtet und werden oft an Gebäuden, Bauinstallationen oder temporären Standorten eingesetzt.
Typische Einsatzorte auf Baustellen und Bauarealen
Im Hochbau werden solche Tafeln bei Neubauten, Umbauten und Sanierungen verwendet. Sie stehen am Baustelleneingang, entlang von Bauzäunen, auf Gerüsten, an Zufahrten oder bei provisorischen Büro- und Lagerflächen. Auf grösseren Arealen dienen sie auch der räumlichen Zuordnung einzelner Bauetappen, Unternehmer oder Zugänge.
Ausführungen nach Format, Material und Montageart
Die Ausführung richtet sich nach Sichtdistanz, Einsatzdauer und Witterungseinfluss. Üblich sind kleinformatige Firmentafeln ebenso wie grossformatige Bautafeln, einseitige oder beidseitige Lösungen sowie freistehende oder montierte Varianten. Trägermaterial, Oberflächenaufbau und Befestigung werden auf den Untergrund und den vorgesehenen Standort abgestimmt, etwa für Bauzaunfelder, Fassaden, Gerüste oder Rahmenkonstruktionen.
Abgrenzung zu Beschriftungen und anderen Bauhilfsmitteln
Bautafeln und Firmentafeln sind ortsgebundene Informationsträger mit Bezug zu Baustelle, Gebäude oder Unternehmen. Sie unterscheiden sich von der Geschwisterleistung Beschriftungen, die auch Fahrzeuge, Fenster, Innenräume oder einzelne Bauteile umfassen kann. Im Unterschied zu Sicherheitsabsperrungen dienen sie nicht der physischen Trennung oder Sicherung von Bereichen, sondern der Kennzeichnung und Information im Baustellenumfeld.