Mais als Getreidekomponente in der Schweinefütterung
Innerhalb der Fütterung von Schweinen gehört Mais zur Gruppe der Getreidefuttermittel. Im Vordergrund steht sein Beitrag zur Energieversorgung über den Stärkegehalt. In der praktischen Rationsgestaltung wird Mais deshalb mit Eiweissträgern, Mineralstoffen und weiteren Futterkomponenten kombiniert, damit die Mischung zum jeweiligen Tierbestand und Nutzungsziel passt.
Einsatz in Ferkel-, Mast- und Sauenrationen
Mais kann in unterschiedlichen Phasen der Schweinehaltung eingesetzt werden, sofern die Ration an Alter, Leistung und Fütterungssystem angepasst ist. In der Mast wird er häufig zur Energieabdeckung genutzt, bei Sauen je nach Phase und Körperkondition abgestimmt eingebunden. In Ferkelrationen sind Zusammensetzung, Aufbereitung und Verträglichkeit besonders sorgfältig zu berücksichtigen.
Übliche Formen und Aufbereitung von Maisfutter
Für die Schweinefütterung wird Mais je nach Betrieb und Lagerung in verschiedenen Formen eingesetzt, etwa als Körnermais, geschrotet oder als Bestandteil von Mischfutter. Die Aufbereitung beeinflusst Handhabung, Mischung und Futteraufnahme. Entscheidend sind eine zur Fütterungstechnik passende Form, gleichmässige Qualität und eine Lagerung, die Feuchte- und Hygienerisiken begrenzt.
Abgrenzung zu Gerste, Hafer und Kleie
Im Vergleich zu Gerste wird Mais oft dann eingesetzt, wenn der Fokus stärker auf der Energiezufuhr liegt. Hafer bringt in der Regel mehr strukturgebende Anteile mit und wird deshalb anders eingeordnet als Mais. Kleie ist kein Getreidekorn, sondern ein Nebenerzeugnis der Verarbeitung und dient in Rationen eher anderen Zwecken als eine klassische Maiskomponente.