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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer besucht MANN+HUMMEL

  • Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer besucht MANN+HUMMEL

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger, haben Ende Juli 2019 das Technologiezentrum von MANN+HUMMEL in Ludwigsburg besucht. Auf Einladung des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Thomas Fischer, tauschten sich die beiden Politiker mit Geschäftsführern und Fachexperten des Weltmarktführers in Filtration aus. Im Fokus standen dabei neue Entwicklungen des Unternehmens, die dabei helfen sollen, Herausforderungen in den Bereichen saubere Luft und saubere Mobilität zu begegnen.

    (MANN+HUMMEL Vokes Air AG)

    Schlechte Luftqualität ist ein dominierendes Thema in öffentlichen Debatten. Neben Haushalten und Industrie gehört der Verkehr zu den großen Verursachern von Luftschadstoffen. Filtrationsspezialist MANN+HUMMEL hat in den vergangenen Monaten Technologien präsentiert, die zur Verbesserung der Luftqualität beitragen sollen. Stationäre Luftfilter, so genannte Filter Cubes, reduzieren die Schadstoffkonzentration an vielbefahrenen Strassen. Ein Bremsstaubpartikelfilter verhindert die Abgabe von Staub beim Bremsvorgang eines Fahrzeuges. 

    Ebenso präsent ist das Thema Elektromobilität. Herausforderungen wie der Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Energiespeicherung stehen auf der Agenda der Politik. Mit Energiewandlern für organische Redox-Flow-Batterien als stationäre Energiespeicher entwickelt MANN+HUMMEL gemeinsam mit seinem Partner CMBlu Energy AG eine nachhaltige und kosteneffiziente Technologie zum Ausbau der Elektromobilität.

    Thomas Fischer, Vorsitzender des Aufsichtsrates bei MANN+HUMMEL, äußerte sich anlässlich des Besuches: „Mit unserer Kernkompetenz Filtration leisten wir Beiträge zu globalen Herausforderungen. Unsere Technologien helfen, Menschen vor schlechter Luft zu schützen und Mobilität sauberer zu gestalten. Wir freuen uns, dass Minister Scheuer bei der Bewältigung von Zukunftsaufgaben in diesen Bereichen auf technologische Entwicklungen und den Erfindergeist der deutschen Industrie setzt.“

    Weniger Feinstaub und Stickstoffioxid durch Filter Cubes 

    Menschen sind inbesondere in Städten schlechter Luft ausgesetzt – beispielsweise an viel befahrenen Straßen, Bushaltestellen und U-Bahnhöfen. Grenzwerte für Stickstoffdixid werden in zahlreichen Städten in Deutschland überschritten. 

    Zur Senkung der Schadstoffkonzentration an Orten mit besonders belasteter Luft hat MANN+HUMMEL den Filter Cube entwickelt. Ausgerüstet mit einem neu entwickelten Kombifiltermedium und energieeffizienten Ventilatoren ist dieser in der Lage, bei sehr geringem Energiebedarf 80 Prozent des Feinstaubs und Stickstoffdioxids aus der angezogenen Umgebungsluft zu ziehen. Durch den Einsatz mehrerer Filter Cubes wird vor Ort eine flächendeckende Wirkung erreicht und dabei vergleichsweise wenig Bauraum benötigt. Weitere Einsatzmöglichkeiten – neben vielbefahrenen Straßen - könnten Bushaltestellen oder U-Bahnhöfe sein. Dafür entwickelt MANN+HUMMEL auch Filtrationskonzepte, die sich direkt in Werbetafeln und Informationswände integrieren lassen.

    Bereits seit Ende letzten Jahres werden Filter Cubes von MANN+HUMMEL wirkungsvoll am Stuttgarter Neckartor eingesetzt. Bis Ende 2019 kommen die Systeme an weiteren Orten in Stuttgart sowie in Ludwigsburg zum Einsatz. Aufgrund seines globalen Produktionsnetzwerkes ist MANN+HUMMEL in der Lage, in nur wenigen Monaten den Einsatz von Filter Cubes auch anderorts umzusetzen. Von Fahrverboten bedrohte Kommunen haben so die Gelegenheit, eine schnelle Verbesserung der Luftqualität zu erzielen.

    Weitere Informationen

    Dienstag, 23. Juli 2019
    Beitrag von MANN+HUMMEL Vokes Air AG

    Energie & Umwelt