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HB-Therm AG: Verdoppelt Produktionskapazitäten in der Schweiz - Investitionen von rund 60 Millionen Schweizer Franken

• Investitionen: rund 60 Millionen Schweizer Franken • Auslöser: Klares Bekenntnis für Wachstum und Innovation • Ziel: Effiziente Geschäftsprozesse und effektives Energiemanagement
  • Neubau der HB-Therm AG, Visualisierung Westansicht

    Neubau der HB-Therm AG, Visualisierung Westansicht

    Der weltweit grösste Hersteller von Temperiergeräten für die kunststoffverarbeitende Industrie ist auf nachhaltiges Wachstum programmiert: HB-Thermt im Mai 2021 mit dem Neubau in St. Gallen zur Erweiterung der Produktionskapazität. Der Bezug ist für März 2023 geplant. Die Gesamtinvestitionen betragen rund 60 Mio. Schweizer Franken. Derzeit beschäftigt das Unternehmen hundert Mitarbeiter am weltweit alleinigen Produktionsstandort des Unternehmens.

    Reto Zürcher, CEO von HB-Therm, macht die Verbundenheit zum heutigen Standort deutlich: "Dieses Bauprojekt ist ein klares, eindeutiges und nachhaltiges Bekenntnis zum Standort St. Gallen!" Mit diesem Grossprojekt werde man die vorhandene Innovationskraft und die Synergieeffekte des weltweit einzigen Produktionsstandorts auch zukünftig nutzen und gezielt weiter ausbauen. Im Endausbau sollen dann Arbeitsplätze für über 200 hochqualifizierte Temperiergeräte-Experten entstehen, das würde mehr als eine Verdoppelung der bestehenden Kapazitäten bedeuten.

    Umfang des Projekts
    Das neue Gebäude an der Piccardstrasse im Westen St. Gallens wird auf 14 700 m2 die bisher vier räumlich getrennten Gebäude in St. Gallen integrieren. Damit entsteht ca. acht Kilometer von den heutigen Standorten entfernt ein grosszügiges Flächenangebot: für die Fertigung 2 200 m2, für den Lagerbereich 2 000 m2, für die Montage 4 000 m2, für Büros und Meetingräume 1 500 m2 und 3 500 m2 Parkflächen.

    Erste Überlegungen bereits 2015
    Bereits 2015te die aktive Suche nach Bauland, erste Skizzen des neuen Gebäudes lagen im April 2018 vor. Als Architekturbüro wurde 2018 die Winterthurer Strut Architekten AG als Sieger bei einem Wettbewerb mit vier finalen Teilnehmern aus der Ostschweiz beauftragt.

    Ziel: ein optimales Gebäude
    "Das Gebäude ist so konzipiert, dass es optimale Prozessabläufe ermöglicht und wir uns darin wohl fühlen können", skizziert Reto Zürcher den ersten grossen Ankerpunkt. "Gleichzeitig ist es aber auch so geplant, dass es an die zukünftigen Anforderungen angepasst werden kann."

    Den Umweltaspekten wurde dabei ebenfalls grosse Bedeutung eingeräumt. "Wir sind als in dieser Hinsicht vorbildliches Unternehmen nach ISO zertifiziert". Der Neubau werde auch ein CO2-Zertifikat erhalten und nach dem Schweizer Baustandard Minergie für nachhaltiges Bauen errichtet. Minergie-Bauten zeichnen sich durch einen sehr geringen Energiebedarf und die hohe Nutzung von erneuerbaren Energien aus. Deshalb würden im Neubauprojekt unter anderem etwa eine Solaranlage mit 300 kWp (Kilowatt Peak) Leistung und Ladestationen für Elektrofahrzeuge realisiert. Reto Zürcher ist sich sicher: "Wir bauen hier die Zukunft und werden damit unsere ohnehin hervorragende Marktposition weiter deutlich stärken können!"


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