Wie Akustik-Baffeln wirken
Baffeln sind meist vertikal oder in Reihen angeordnete Elemente mit schallabsorbierenden Oberflächen. Da sie von mehreren Seiten angeströmt werden, können sie Schall im Raum wirksam aufnehmen und die Sprachverständlichkeit verbessern. Im Unterschied zu geschlossenen Wand- oder Deckenbekleidungen bleibt die Luft- und Sichtdurchlässigkeit des Raums weitgehend erhalten.
Typische Einsatzorte in offenen Raumkonzepten
Verwendet werden Akustik-Baffeln in Bürolandschaften, Besprechungszonen, Bildungsbauten, Verkaufsflächen, Empfangsbereichen oder anderen Räumen mit hoher Schallbelastung. Sie eignen sich besonders für offene Grundrisse, hohe Räume und Bereiche mit vielen harten Oberflächen. Auch bei technischen Installationen an der Decke können Baffeln eine Lösung sein, wenn geschlossene Akustikdecken nicht sinnvoll sind.
Ausführungen und Anordnung
Akustik-Baffeln unterscheiden sich unter anderem in Form, Abmessung, Materialaufbau und Montageart. Üblich sind lineare Reihen, Rasteranordnungen oder frei gesetzte Gruppen, abgestimmt auf Raumgeometrie und Nutzungszonen. Je nach Konzept stehen eher flächige Absorption, gestalterische Gliederung oder die akustische Entlastung einzelner Bereiche im Vordergrund.
Abgrenzung zu anderen Systemen im Bereich Mobile Wände
Innerhalb dieser Hierarchie sind Akustik-Baffeln den mobilen Wandsystemen zugeordnet, obwohl sie in der Regel keine verschiebbaren Trennelemente sind. Im Unterschied zu Akustik-Raumteilern, Stellwänden oder mobilen Trennwänden strukturieren sie den Raum akustisch, aber nicht physisch. Gegenüber Schallschluckwand-Systemen wirken sie primär über die freie Positionierung im Raum oder unter der Decke und nicht über eine geschlossene Wandfläche.