Was unter Luftpumpen in Pumpenanlagen verstanden wird
Luftpumpen sind auf das Fördern, Verdichten oder Bewegen von Luft beziehungsweise gasförmigen Medien ausgelegt. Im Unterschied zu Pumpen für Wasser oder andere Flüssigkeiten stehen bei ihnen Druckaufbau, Luftmenge und die Qualität der geförderten Luft im Vordergrund. Sie können als einzelne Geräte oder als Teil einer grösseren technischen Anlage ausgeführt sein.
Typische Anwendungen im Gebäude- und Anlagenbereich
Im Hochbau kommen Luftpumpen überall dort vor, wo ein definierter Luftstrom oder ein bestimmter Überdruck technisch benötigt wird. Dazu gehören pneumatische Funktionen, die Versorgung kleiner Druckluftverbraucher sowie anlagenbezogene Prüf-, Spül- oder Belüftungsvorgänge. Je nach Einbausituation werden kompakte Geräte, stationäre Aggregate oder in ein Gesamtsystem integrierte Lösungen eingesetzt.
Unterscheidung nach Druckbereich, Antrieb und Betriebsart
Luftpumpen lassen sich unter anderem nach Druckniveau, Förderleistung und Antriebsart unterscheiden. Relevant sind zudem Fragen der Betriebsweise, etwa intermittierender oder dauerhafter Betrieb, sowie Anforderungen an wartungsarme oder ölfreie Ausführungen. Für die Auswahl zählen auch Einbauort, Geräuschverhalten, Medienverträglichkeit und die Einbindung in bestehende Anlagentechnik.
Abgrenzung zu Vakuumpumpen und anderen Pumpentypen
Luftpumpen sind nicht mit Vakuumpumpen gleichzusetzen: Vakuumpumpen erzeugen Unterdruck, während Luftpumpen Luft in der Regel fördern oder verdichten. Wasserstrahlpumpen arbeiten mit einem Flüssigkeitsstrahl als Antriebsprinzip, und Abwasser-, Bau- oder Entwässerungspumpen sind auf flüssige Medien ausgelegt. Bezeichnungen wie Kolbenpumpen oder Kreiselpumpen beschreiben dagegen primär die Bauart und nicht das geförderte Medium.