Zeitgesteuerte Auslösung von Signalen
Signaluhren schalten zu definierten Uhrzeiten angeschlossene Signalgeber oder Schaltkontakte. Typisch sind Glocken, Summer, Hupen oder andere elektrische Meldeeinrichtungen. Je nach Ausführung werden feste Signalzeiten hinterlegt oder periodische Abläufe programmiert. Innerhalb der Schwachstromanlagen gehören Signaluhren zu den Uhrensystemen mit Steuerfunktion.
Einsatz in Gebäuden mit geregelten Tagesabläufen
Signaluhren kommen dort zum Einsatz, wo Zeitabläufe für viele Personen oder Prozesse einheitlich vorgegeben werden. Dazu zählen Schulen, Verwaltungsgebäude, Produktionsbetriebe, Werkstätten oder Areale mit Schichtbetrieb. Auch in Liegenschaften mit wiederkehrenden Betriebszeiten werden Signalfolgen genutzt, um Beginn, Pause, Wechsel oder Abschluss klar auszulösen.
Ausführungen und Einbindung in die Installation
Je nach Anlage arbeiten Signaluhren als eigenständige Geräte oder als Teil eines grösseren Uhrensystems. Relevant sind dabei Anzahl und Art der Schaltkreise, die Programmierung der Signalzeiten sowie die Anbindung an bestehende Steuer- oder Zeitsysteme. In der Praxis werden Signaluhren oft mit zentralen Zeitvorgaben, Schaltkontakten oder externen Signalgebern kombiniert.
Abgrenzung zu Nebenuhren, Synchronuhren und Programmieruhren
Signaluhren sind von Uhren zur reinen Zeitanzeige abzugrenzen. Nebenuhren, Digitaluhren oder zentrale Grossuhrenanlagen dienen in erster Linie der sichtbaren Zeitdarstellung, während Signaluhren Schaltvorgänge zu bestimmten Zeiten auslösen. Gegenüber Synchronuhren liegt der Schwerpunkt nicht auf dem Zeitabgleich mehrerer Anzeigen, und gegenüber Programmieruhren auf der spezifischen Funktion innerhalb von Uhr- und Signalanlagen.