Welche Funktionen diese Systeme abdecken
Im Mittelpunkt stehen das Erkennen, Auswerten und Melden von Abweichungen. Überwacht werden je nach Anwendung etwa Füllstände, Strömungen, Drehzahlen, Stillstände, Gasbelastungen, Flüssigkeitsschichten oder allgemeine Betriebszustände. Wird ein definierter Zustand erreicht oder verlassen, erfolgt eine optische, akustische oder weitergeleitete Meldung an Bedienpersonal, Leitstellen oder technische Systeme.
Typische Einsatzbereiche in Energie- und Umweltanlagen
Eingesetzt werden solche Systeme unter anderem in Heiz- und Energiezentralen, Wasser- und Abwasseranlagen, Tank- und Lagerbereichen, Garagen, technischen Räumen, Förderanlagen sowie in verfahrenstechnischen Installationen. Dort dienen sie zur Erkennung von Störungen, zur Warnung vor gefährlichen Konzentrationen oder zur Überwachung von Prozesszuständen. Auch bei dezentralen Anlagen ist die Fernmeldung von Alarmen und Betriebszuständen ein typischer Anwendungsfall.
Teilbereiche von Störmeldung bis Medienüberwachung
Zur Leistung gehören unter anderem Alarmierungssysteme, Störmeldeanlagen, Überwachungssysteme, Betriebsdatenerfassungsgeräte und Störmeldegeräte sowie Warnsysteme für konkrete Messgrössen. Dazu zählen beispielsweise CO-Warngeräte für Garagen, Eiswarnsysteme, Flüssigkeitswarngeräte, Leermelder und Vollmelder, Strömungswächter, Drehzahl- und Stillstands-Wächter sowie Systeme zur Ölschichtüberwachung. Anzeiger können ergänzend Teil einer Lösung sein, wenn Zustände lokal oder zentral sichtbar gemacht werden sollen.
Abgrenzung zu Mess-, Steuer- und Sicherheitstechnik
Im Unterschied zu Analysen, Messungen, Proben und Tests liegt der Schwerpunkt hier nicht auf der detaillierten Erfassung oder Laborbewertung, sondern auf der Zustandsüberwachung und Alarmgabe. Gegenüber Anzeigen, Regelungen und Steuerungen steht nicht die aktive Prozessführung im Vordergrund, sondern das Melden definierter Ereignisse. Von der übergeordneten Sicherheitsleistung im baulichen Sinn sowie von klassischen Schutzsystemen ist diese Leistung dadurch abgegrenzt, dass sie primär technische Zustände und Prozessabweichungen in Energie- und Umweltanlagen überwacht.