Aufbau und Funktionsprinzip von Silicongummiheizkörpern
Der Heizkörper besteht aus einer elastischen Silicongummi-Schicht mit integrierten Widerstandselementen. Durch elektrischen Strom entsteht Waerme, die direkt an die anliegende Flaeche abgegeben wird. Die flexible Bauweise erlaubt die Anpassung an ebene, gebogene oder unregelmaessige Geometrien. Je nach Ausfuehrung werden die Elemente aufgelegt, befestigt oder in Baugruppen integriert.
Typische Anwendungen in der Kunststofftechnik
In der Kunststoffbranche werden Silicongummiheizkörper dort verwendet, wo Medien, Werkzeuge oder Anlagenteile auf Temperatur gehalten oder vorgewaermt werden muessen. Typische Einsatzfelder sind Behaelter, Rohrleitungen, Gehaeuse, Dosier- und Transporteinheiten sowie Oberflaechen mit Kondensationsschutz. Auch fuer Wartungs- oder Nebenprozesse eignen sie sich, wenn eine flaechige und anpassbare Beheizung gefragt ist.
Ausfuehrungen nach Form, Montage und Regelung
Silicongummiheizkörper sind in unterschiedlichen Flaechenformaten, Formen und Anschlussvarianten erhaeltlich. Ueblich sind flache Matten, konturgefertigte Elemente sowie Ausfuehrungen mit Bohrungen, Ausschnitten oder integrierter Befestigung. Je nach Anwendung kommen selbstklebende Rueckseiten, mechanische Fixierungen oder kundenspezifische Konfektionen infrage. Ergaenzt werden sie haeufig durch Temperaturfuehler oder externe Regelkomponenten.
Abgrenzung zu Gummiheizkörpern und anderen Heizelementen
Innerhalb der Heiztechnik und Kühltechnik sind Silicongummiheizkörper eine spezialisierte Form flexibler Flaechenheizung. Gegenueber allgemeinen Gummiheizkörpern ist hier das Material Silicongummi das definierende Merkmal. Sie unterscheiden sich von Heizbändern durch die flaechige statt bandfoermige Auslegung, von Heizpatronen und Heizstäben durch die nicht-zylindrische Bauform und von Heizplatten durch ihre Flexibilitaet. Fuer kompakte Einbauheizung im Bohrloch oder fuer starre Pressflaechen werden deshalb meist andere Heizelemente eingesetzt.