Was unter Straussenhaltung und Straussenzucht fällt
Die Leistung umfasst die landwirtschaftliche Haltung von Straussen in verschiedenen Produktionsstufen. Dazu gehören Zucht mit Elterntieren, Brut und Aufzucht von Jungtieren sowie die Haltung von Tieren für die weitere Nutzung im Betrieb. Je nach Ausrichtung kann ein Betrieb Tiere abgeben, Bruteier führen, Jungtiere aufziehen oder ausgewachsene Tiere halten.
Anforderungen an Haltung, Auslauf und Betriebsabläufe
Strausse benötigen grosszügige, sichere Ausläufe und eine Infrastruktur, die auf grosse, schnelle Laufvögel ausgelegt ist. Dazu zählen stabile Umzäunungen, trockene Bereiche, Witterungsschutz sowie Abläufe für Fütterung, Kontrolle und Tierhandling. Die konkrete Ausgestaltung hängt von Alter, Gruppenzusammensetzung und Betriebsform ab.
Typische Leistungsbereiche von Brutei bis Vermarktung
Im Bereich Strausse treten verschiedene Schwerpunkte auf. Manche Betriebe konzentrieren sich auf Zuchttiere und Bruteier, andere auf die Aufzucht von Küken und Jungtieren oder auf die Haltung für die spätere Vermarktung. Je nach Betrieb können auch Produkte wie Fleisch, Eier oder weitere tierische Erzeugnisse Teil des Angebots sein.
Abgrenzung zu anderen Exoten in der Tierproduktion
Innerhalb der Hierarchie gehört Strausse zur Gruppe Exoten. Gegenüber Alpakas, Lamas, Kamelen, Yaks oder Wasserbüffeln sind Strausse keine Wiederkäuer, sondern Laufvögel, weshalb Fütterung, Stallkonzept, Zaunsysteme und Umgang mit den Tieren anders geplant werden. Die Leistung unterscheidet sich damit klar von anderen Exotenhaltungen, obwohl ähnliche Themen wie Weideflächen, Tiergesundheit und Zuchtorganisation ebenfalls relevant sein können.