Was in der Kategorie Schweissen enthalten ist
Unter Schweissen fallen technische Einrichtungen, mit denen metallische Teile durch Wärme und je nach Verfahren zusätzlich durch Druck verbunden werden. In dieser Einordnung geht es um Maschinen, Apparate und Werkzubehör für den Schweissprozess. Dazu zählen unter anderem Schweissanlagen, Schweissbrenner, Schweissarmaturen, Schweissvorrichtungen und Schweissgasabsauganlagen.
Einsatzfelder in Werkstatt, Fertigung und Apparatebau
Schweissausrüstung wird in der Metallverarbeitung überall dort eingesetzt, wo Bauteile dauerhaft gefügt oder Baugruppen hergestellt werden. Typische Kontexte sind Werkstätten, Serienfertigung, Stahlbau, Apparatebau sowie Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten. Welche Ausrüstung passend ist, hängt unter anderem von Werkstoff, Bauteilgeometrie, Zugänglichkeit der Naht und dem gewünschten Automatisierungsgrad ab.
Anlagen, Brenner, Armaturen, Vorrichtungen und Absaugung
Schweissanlagen bilden die technische Basis des Prozesses und stellen die erforderlichen Betriebsparameter bereit. Schweissbrenner dienen der gezielten Energieeinbringung am Werkstück, während Schweissarmaturen Medien und Prozessführung absichern oder regeln. Schweissvorrichtungen fixieren Bauteile in der gewünschten Lage und unterstützen wiederholgenaue Abläufe. Schweissgasabsauganlagen erfassen entstehende Emissionen direkt am Arbeitsplatz oder an der Anlage.
Abgrenzung zu Schleifen, Strahlen und anderen Bearbeitungsverfahren
Schweissen ist ein Fügeverfahren und unterscheidet sich damit klar von Geschwisterleistungen wie Schleifen oder Strahlen, bei denen Oberflächen bearbeitet oder Material abgetragen wird. Auch Härtereieinrichtungen dienen einer anderen Prozessstufe, nämlich der gezielten Veränderung von Werkstoffeigenschaften. Die Kategorie Schweissen betrifft somit Ausrüstung zum Verbinden von Metallteilen, nicht zur Vorbearbeitung, Nachbearbeitung oder Oberflächenbehandlung.