Was mit Filtern in diesem Kontext gemeint ist
Unter Filter fallen hier technische Komponenten oder Baugruppen, die unerwünschte Bestandteile aus einem Medium zurückhalten oder abtrennen. Das kann Staub aus Luft, Abrieb aus Flüssigkeiten oder feine Verunreinigungen in Prozessmedien betreffen. Filter arbeiten je nach Aufbau als einzelne Stufe oder als Teil eines mehrstufigen Reinigungssystems.
Typische Einsatzbereiche in metallverarbeitenden Betrieben
In der Metallbearbeitung kommen Filter unter anderem bei der Reinigung von Abluft aus Bearbeitungsprozessen, in Umlaufsystemen für Kühlschmierstoffe, in Wasch- und Spülprozessen sowie in technischen Wasserkreisläufen vor. Sie dienen dazu, Anlagen sauber zu halten, nachgeschaltete Komponenten zu entlasten und Stoffströme für weitere Prozessschritte vorzubereiten. Auch vor der Entsorgung oder Wiederverwendung von Medien werden Filterstufen eingesetzt.
Ausführungen nach Medium und Trennaufgabe
Filter unterscheiden sich vor allem nach dem zu behandelnden Medium und der Art der Verunreinigung. Bei Luftanwendungen stehen Staub, Rauch oder Ölnebel im Vordergrund, bei Flüssigkeiten eher Späne, Schlämme oder feine Feststoffe. Je nach Anforderung kommen grobe Vorfilter, feinere Filterstufen oder kombinierte Systeme zum Einsatz. In der Praxis sind sowohl wechselbare Filterelemente als auch fest integrierte Lösungen üblich.
Abgrenzung zu Absauganlagen, Abscheidern und Wasseraufbereitung
Filter sind von kompletten Anlagen zur Absaugung oder Aufbereitung zu unterscheiden. Eine Absauganlage oder Entstaubungsanlage erfasst und fördert belastete Luft; der Filter ist dabei oft nur eine Stufe innerhalb des Gesamtsystems. Oelabscheider trennen vor allem freie Oelanteile aus Flüssigkeiten, Magnetabscheider entfernen ferromagnetische Partikel, und Wasseraufbereitungsanlagen behandeln Wasser über die reine Partikeltrennung hinaus. Die Leistung "Filter" bezieht sich daher auf die eigentliche Filtrationsfunktion und nicht auf jede Form der Medienbehandlung.