Was die Leistung Treppen im Ausbau umfasst
Zur Leistung gehören Treppen als fertige Bauteile oder Ausbauelemente innerhalb eines Gebäudes oder im direkten Gebäudeumfeld. Dazu zählen die konstruktive Ausführung der Stufen, Läufe und Podeste, die Abstimmung auf Geschosshöhen und Öffnungen sowie die Einbindung in angrenzende Böden, Wände und Decken. Je nach System werden tragende Teile, Bekleidungen, Oberflächen und Abschlüsse zusammen geplant oder in einzelnen Arbeitsschritten umgesetzt.
Einsatzbereiche in Neubau, Umbau und Sanierung
Treppen werden in Wohnbauten, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Gewerbebauten sowie in öffentlichen Gebäuden eingesetzt. Im Neubau lassen sich Grundriss, Laufbreite und Anschlussdetails früh festlegen, während im Umbau bestehende Raumverhältnisse, Deckenöffnungen und Anschlusshöhen den Spielraum stärker vorgeben. Typische Anwendungen sind Haupttreppen zwischen Geschossen, interne Verbindungen zu Galerien oder Dachräumen sowie Aussentreppen zu Eingängen, Terrassen oder Höhenniveaus.
Treppen nach Art, Material und ergänzenden Bauteilen
Treppen lassen sich nach Art etwa als gerade Treppen, gewendelte Treppen, Podesttreppen oder Spindeltreppen ausführen. Nach Material kommen unter anderem Holz, Stahl, Beton, Naturstein oder Materialkombinationen in Frage. Zur Leistung gehören oft auch Geländer und Handläufe, die funktional mit der Treppe abgestimmt werden. Diese Unterteilung nach Art und nach Material ist für Planung, Gestaltung, Montage und Unterhalt relevant.
Abgrenzung zu Rohbau, Innenausbau und Sicherheit
Innerhalb der Hierarchie gehört Treppen zum Ausbau, weil hier die nutzbare und fertig ausgeführte Treppenanlage im Vordergrund steht. Vom Rohbau unterscheidet sich die Leistung dadurch, dass nicht primär Deckenöffnungen, Betonkörper oder tragende Grundstrukturen erstellt werden, sondern die fertige Erschliessungslösung. Gegenüber Böden, Wänden oder Decken bildet die Treppe ein eigenständiges Verbindungselement zwischen Ebenen. Von Leistungen aus dem Bereich Sicherheit grenzt sie sich ab, weil dort Überwachung, Alarmierung oder Zutrittsregelung behandelt werden und nicht die bauliche Ausführung der Treppe.