Manuelle Schaltstellen für Beleuchtungskreise
Unter Schaltern im Bereich Lichtinstallationen fallen elektrische Schaltgeräte, mit denen Leuchten oder definierte Lichtgruppen manuell ein- und ausgeschaltet oder umgeschaltet werden. Sie sind Teil der festen Gebäudeinstallation und werden auf die Verdrahtung, die Anzahl der Schaltstellen und die gewünschte Bedienlogik abgestimmt. Dazu gehören einzelne Schalter ebenso wie Mehrfachkombinationen innerhalb eines gemeinsamen Rahmens.
Einsatzorte in Wohn-, Büro- und Zweckbauten
Schalter werden dort eingesetzt, wo Beleuchtung an einem klaren Ort bedient werden soll, etwa an Raumzugängen, in Korridoren, Treppenhäusern, Nebenräumen oder bei zonierten Lichtgruppen. In Wohnbauten betreffen sie häufig Zimmer-, Flur- und Nassraumschaltungen, in Büro- und Gewerbebauten zusätzlich Besprechungsräume, Verkehrsflächen oder Technikbereiche. Die Positionierung richtet sich nach Nutzung, Erreichbarkeit und der Anzahl benötigter Schaltpunkte.
Gängige Schalterarten und bauliche Ausführungen
Je nach Schaltung kommen unterschiedliche Typen zum Einsatz, etwa Ausschalter für einen einzelnen Schaltpunkt, Wechselschalter für zwei Schaltstellen oder Kreuzschaltungen für mehrere Bedienorte. Ebenfalls verbreitet sind Taster in Installationen, die mit Relais, Stromstossschaltern oder übergeordneten Steuerungen arbeiten. Baulich werden Schalter als Unterputz-, Aufputz- oder Kanalgeräte ausgeführt; je nach Umgebung sind auch spritzwassergeschützte oder mechanisch robustere Varianten erforderlich.
Abgrenzung zu Lichtreglern, Sensoren und Steckdosen
Schalter dienen primär dem manuellen Schalten von Licht und unterscheiden sich damit von Lichtreglern, die Helligkeit stufenweise oder stufenlos verändern. Von Bewegungsmeldern, Präsenzmeldern und automatischen Lichtschaltern grenzen sie sich dadurch ab, dass keine selbständige Auslösung über Sensorik erfolgt. Im Unterschied zu Steckdosen stellen Schalter keine Energieabgabe für Geräte bereit, und im Gegensatz zu Beleuchtungssteuerungen oder DALI-Lichtsteuerungen bilden sie in der Regel keine komplexe Steuerlogik, sondern die lokale Bedienebene.