Wannen als eigenständige Sanitärapparate
Unter Wannen werden Sanitärprodukte verstanden, die für das Baden im Liegen oder Sitzen ausgelegt sind. Sie bilden eine eigene Produktgruppe innerhalb der Badezimmereinrichtungen und werden an Wasserzufuhr und Entwässerung angeschlossen. Je nach Ausführung sind sie für den Einbau, die Verkleidung oder eine freistehende Anordnung vorgesehen.
Typische Einsatzbereiche von Wannen
Klassische Wannen finden sich in Wohnbauten, Hotels und anderen Gebäuden mit privaten oder halböffentlichen Sanitärräumen. Spezialausführungen werden dort eingesetzt, wo der Zugang erleichtert oder die Nutzung im Pflegekontext unterstützt werden muss. Die Wahl hängt von Raumgrösse, Nutzungsintensität und den Anforderungen an Einstieg, Reinigung und Betrieb ab.
Badewannen, Hebewannen und Kunststoffbadewannen
Zur Untergruppe der Badewannen gehören die üblichen Wannen für den allgemeinen Sanitärbereich. Hebewannen sind funktionale Spezialwannen, die das Baden und die Betreuung von Personen mit eingeschränkter Mobilität erleichtern sollen. Kunststoffbadewannen werden als eigene Ausprägung geführt, weil das Material Einfluss auf Verarbeitung, Oberfläche und Einbausituation hat.
Abgrenzung zu Zubehör und verwandten Badeeinrichtungen
Wannen sind innerhalb von "Duschen, Wannen und Zubehör" von ergänzenden Komponenten klar zu trennen. Ablaufgarnituren, Ablaufsysteme, Armaturen und Mischarmaturen gehören zum Anschluss oder zur Bedienung, sind aber keine Wannen. Von Whirlpools unterscheiden sich Wannen durch den fehlenden Fokus auf integrierte Massage- und Techniksysteme; Wechselwannen bezeichnen wiederum eine spezielle Austausch- oder Umbauform.