Welche Bauteile zu Bassins und Becken zählen
Bassins und Becken umfassen das eigentliche Schwimmbecken sowie jene Komponenten, die direkt mit dessen Aufbau und Nutzung verbunden sind. Dazu zählen etwa die Beckenform, die wasserberührten Oberflächen, Einbauteile an Wand und Boden sowie Übergänge zu Überläufen oder Rinnen. Auch beckennahe Elemente wie Abdeckungen, Gegenstromanlagen oder Beckenleuchten werden diesem Bereich zugeordnet, sofern sie konstruktiv auf das Becken abgestimmt sind. Im Mittelpunkt steht immer die Ausführung des Behälters, in dem Wasser gehalten, geführt und genutzt wird.
Beckentypen nach Nutzung und Einbausituation
Die Anforderungen an ein Becken unterscheiden sich je nach Einsatz deutlich. In öffentlichen Hallen- und Freibädern stehen Belastbarkeit, Reinigungsfähigkeit und ein geordneter Badebetrieb im Vordergrund. In Hotel-, Wohn- oder Wellnessanlagen sind häufig kompaktere Beckenformen, gestalterische Oberflächen und Zusatzfunktionen gefragt. Für Sport-, Therapie- oder Lehrbecken können wiederum spezifische Tiefen, Zugänge oder variable Nutzungen relevant sein.
Ausführungen von der Auskleidung bis zum Hubboden
Innerhalb dieser Leistung gibt es verschiedene Ausprägungen und Teilbereiche. Dazu gehören vorfabrizierte Schwimmbadbecken ebenso wie individuell erstellte Becken, dazu Auskleidungen, Beckenfarben, Überlaufrinnen, Überläufe und Systeme zur Beckenreinigung. Ergänzend können Abdeckungen, Abdeckungen mit Solarkollektor-Effekt, Beckenheizungen, Beckenleuchten, Gegenstromanlagen oder Hubböden vorgesehen werden. Diese Elemente verändern nicht die Grundfunktion des Beckens, erweitern aber dessen Nutzung, Unterhalt oder Betriebsweise.
Abgrenzung zu Wasseraufbereitung, Steuerung und Nebenbereichen
Bassins | Becken sind von anderen Leistungen innerhalb der Schwimmbadeinrichtungen klar zu trennen. Nicht dazu gehören die Wasseraufbereitung und Wasserversorgung, auch wenn beide technisch eng mit dem Becken verbunden sind. Ebenfalls separat sind Elektronik und Steuerungen sowie die Gebäudebereiche für Betrieb, Duschen und Garderobe. Heizen, Luft und Wärme betreffen primär das Raum- und Anlagenklima, während Spa und Sport zusätzliche Nutzungsangebote rund um das Becken beschreiben.