Welche Kunststoffprodukte unter Falt- fallen
Die Bezeichnung Falt- ist hier kein einzelnes Produkt, sondern ein Sammelbegriff für Kunststoffartikel mit gefalteter oder faltbarer Ausführung. Dazu gehören flexible Faltbälge, zusammenlegbare Faltbehälter und aus Zuschnitten aufgebaute Faltschachteln. Entscheidend ist die konstruktive Eigenschaft des Faltens, nicht nur die allgemeine Funktion als Behälter oder Verpackung.
Einsatzbereiche in Lagerung, Transport und Verpackung
Faltbehälter werden eingesetzt, wenn Transportgut sicher aufgenommen werden soll und leere Gebinde möglichst wenig Volumen beanspruchen sollen. Faltschachteln dienen der geordneten Verpackung, Bündelung oder dem Schutz einzelner Produkte und lassen sich häufig flach bereitstellen. Faltbälge kommen dort vor, wo bewegliche Bereiche abgeschirmt, überbrückt oder gegen Staub und Schmutz geschützt werden müssen.
Faltbälge, Faltbehälter und Faltschachteln im Unterschied
Faltbälge sind flexible Formteile mit wiederkehrender Faltengeometrie und werden für Bewegungsaufnahme oder Abdeckung verwendet. Faltbehälter sind Mehrweg- oder Lagerbehälter mit klappbaren Wänden oder Segmenten, die im Leerzustand reduziert werden können. Faltschachteln sind Verpackungseinheiten, die aus flachen Teilen aufgerichtet und nach dem Gebrauch je nach Ausführung wieder flachgelegt oder entsorgt werden.
Abgrenzung zu Behältern, Schachteln und anderen Verpackungsformen
Im Unterschied zu allgemeinen Behältern, Containern oder Kassetten steht bei Falt- die veränderbare Geometrie im Vordergrund. Gegenüber starren Schachteln bezeichnet Faltschachteln eine konkrete Bauart mit Faltkanten und Zuschnittlogik. Von allgemeinen Verpackungen, Transportverpackungen oder Beuteln unterscheidet sich die Gruppe durch ihre konstruktive Ausprägung, nicht allein durch den Verwendungszweck.