Funktion und Aufbau von Feuerlöschposten
Ein Feuerlöschposten besteht in der Regel aus einem Schlauch, einer wasserführenden Armatur und einer geschützten Unterbringung, etwa in einem Schrank oder Gehäuse. Im Einsatz wird Löschwasser direkt aus der Gebäudeinstallation entnommen und über den Schlauch zur Brandstelle geführt. Die Ausführung muss so geplant sein, dass der Posten schnell zugänglich ist und im vorgesehenen Bereich wirksam eingesetzt werden kann.
Typische Einbauorte im Hochbau
Feuerlöschposten werden vor allem in Verkehrsflächen, Treppenhausnähe, Korridoren, Gewerbebauten, öffentlichen Gebäuden oder grösseren Nutzflächen vorgesehen. Die Platzierung richtet sich nach Gebäudegrösse, Nutzung, internen Brandschutzanforderungen und der Erreichbarkeit im Ereignisfall. In Bestandsbauten kann der Einbau Teil von Umbauten, Sanierungen oder brandschutztechnischen Nachrüstungen sein.
Ausführungen und planerische Unterschiede
Je nach baulicher Situation kommen unterschiedliche Schrankformen, Montagearten und Schlauchsysteme in Frage. Üblich sind sichtbar montierte oder in die Wand integrierte Lösungen, abhängig von Platzverhältnissen, Schutzbedarf und gestalterischen Vorgaben. Bei der Planung sind Wasserführung, Leitungsanbindung, Bedienbarkeit, Kennzeichnung und der spätere Unterhalt zu berücksichtigen.
Abgrenzung zu anderen Feuerlöscheinrichtungen
Feuerlöschposten unterscheiden sich von Feuerlöschapparaten dadurch, dass sie dauerhaft an die Wasserversorgung angeschlossen sind und keinen separaten Löschmittelbehälter mitführen. Von Feuerhahnen grenzen sie sich durch die betriebsbereite Kombination aus Entnahmestelle und Schlauch ab. Gegenüber stationären Löschanlagen oder allgemeinen Einrichtungen zur Brandbekämpfung sind Feuerlöschposten für die manuelle Erstintervention vor Ort ausgelegt.