Was unter Induktionsgeräten im Küchenbau verstanden wird
Im Kontext Küche umfasst die Leistung Kochgeräte, bei denen Töpfe oder Pfannen über Induktion erwärmt werden. Typisch sind Einbaukochfelder, kompakte Einzelgeräte oder Geräteeinheiten für den professionellen Einsatz. Für die Planung relevant sind unter anderem Gerätemass, Leistungsbedarf, Bedienkonzept, Materialanschlüsse der Umgebung und die Eignung des vorgesehenen Kochgeschirrs.
Einsatz in Wohnküchen, Objektküchen und gewerblichen Küchen
Induktionsgeräte werden in neuen Küchenanlagen ebenso berücksichtigt wie bei Umbauten und Geräteaustausch. In Wohnküchen stehen meist Einbau und Abstimmung mit Arbeitsplatten, Unterschränken und Dunstabzug im Vordergrund. In Objekt- oder gewerblichen Küchen kommen je nach Nutzung robustere Geräteausführungen, mehrere Kochstellen oder mobile Lösungen in Frage, sofern sie zum betrieblichen Ablauf und zur vorhandenen Infrastruktur passen.
Geräteformen und Ausführungen
Die Ausprägungen reichen von klassischen Induktionskochfeldern mit mehreren Kochzonen bis zu Einzel-Induktionsplatten, Auftischgeräten oder spezialisierten Geräten für bestimmte Kochprozesse. Je nach Ausführung unterscheiden sich die Geräte in Zonengrösse, Bedienung, Einbauart und Kombination mit weiteren Küchenelementen. Bei der Auswahl wird zudem geprüft, ob die Geräte als eigenständige Kochlösung vorgesehen sind oder Teil einer grösseren Kücheneinrichtung werden.
Abgrenzung zu Kochherden und Strahlheizkörpern
Induktionsgeräte sind von Kochherden abzugrenzen, wenn kein kombiniertes Gerät mit Backofen gemeint ist, sondern die Induktions-Kochfunktion selbst. Gegenüber Backöfen, elektrisch betreffen sie nicht das Garen im geschlossenen Garraum, sondern das Kochen auf der Oberfläche. Von Kochplatten-Strahlheizkörpern unterscheiden sie sich durch das Heizprinzip; auch von Grosskücheneinrichtungen ist die Leistung enger gefasst, weil dort ganze Küchenlinien oder Anlagen im Vordergrund stehen.