Funktionsprinzip von Kochplatten und Strahlheizkörpern
Bei Kochplatten wird eine feste beheizte Oberfläche erwärmt, auf der das Kochgeschirr steht. Strahlheizkörper arbeiten ebenfalls elektrisch, geben die Wärme jedoch über eine Kochzone ab, häufig unter einer glatten Abdeckung. In beiden Fällen wird die Hitze zuerst im Gerät erzeugt und danach an Topf oder Pfanne übertragen, im Unterschied zu Systemen, die das Kochgeschirr direkt anregen.
Typische Einbauorte in privaten und gewerblichen Küchen
Solche Kochzonen kommen in Einbauküchen, Teeküchen, Gemeinschaftsküchen und in Teilen gewerblicher Küchen zum Einsatz. Sie werden dort verwendet, wo eine elektrische Kochlösung ohne Gasversorgung vorgesehen ist oder wo einzelne Kochstellen in Arbeitsflächen integriert werden sollen. Je nach Nutzung stehen einfache Alltagsküchen, kompakte Anlagen oder robuste Kochplätze für häufigen Betrieb im Vordergrund.
Gängige Ausführungen innerhalb dieser Gerätegruppe
Unter der Bezeichnung werden klassische Kochplatten und strahlungsbasierte Kochzonen zusammengefasst. Üblich sind einzelne Kochstellen, mehrzonige Felder sowie Ausführungen als Einbau- oder Standgerät, jeweils abgestimmt auf Platzangebot und Nutzung. Unterschiede ergeben sich vor allem bei Oberflächenaufbau, Regelung, Anordnung der Kochzonen und der Einbindung in die übrige Küchentechnik.
Abgrenzung zu Induktionsgeräten, Kochherden und Wärmetechnik
Kochplatten-Strahlheizkörper sind auf das Erhitzen von Kochgeschirr ausgerichtet. Induktionsgeräte arbeiten anders, da die Wärme nicht primär über eine erhitzte Kochzone, sondern direkt im geeigneten Kochgeschirr entsteht. Von Kochherden unterscheiden sie sich dadurch, dass sie die Kochfläche bzw. das Heizelement bezeichnen, nicht zwingend das komplette Gerät mit Backofen; von Infrarot-Wärmebrücken und Warmverkaufsanlagen dadurch, dass sie zum Kochen und nicht zum Warmhalten dienen.