Was Reklameuhren ausmacht
Eine Reklameuhr ist eine Uhranlage, deren Gestaltung gezielt mit einer Beschriftungs- oder Werbefunktion verbunden ist. Das kann über ein individualisiertes Zifferblatt, ein beschriftetes Gehäuse oder eine separate Reklamefläche geschehen. Bei der Ausführung sind Sichtbarkeit, Ablesbarkeit, Befestigung, Stromversorgung und gegebenenfalls Beleuchtung aufeinander abzustimmen. Im Aussenbereich kommen zusätzlich Anforderungen an Witterungsschutz und dauerhafte Konstruktion hinzu.
Typische Einsatzorte an Gebäuden und Anlagen
Reklameuhren werden dort eingesetzt, wo Zeitinformation und Wiedererkennung an einem Ort zusammenfallen sollen. Typische Standorte sind Ladenfronten, Eingangsbereiche, Gewerbebauten, Tankstellen, Areale mit Publikumsverkehr oder freistehende Anlagen im Aussenraum. Je nach Position dienen sie als Orientierungspunkt im Nahbereich oder als weithin sichtbares Element an einer Fassade oder Auslegerkonstruktion.
Bauformen und technische Ausführungen
Üblich sind einseitige Wanduhren, doppelseitige Auslegeruhren sowie freistehende oder an Masten montierte Varianten. Die Werbeintegration kann direkt in die Uhr eingebaut oder als separates, konstruktiv verbundenes Element ausgeführt sein. Je nach Konzept sind beleuchtete und unbeleuchtete Ausführungen möglich. Auch bei der Zeitbasis gibt es Unterschiede: Reklameuhren können eigenständig arbeiten oder in eine übergeordnete Uhrenanlage eingebunden werden.
Abgrenzung zu anderen Uhren- und Anzeigeanlagen
Reklameuhren sind innerhalb der Uhrenanlagen eine spezialisierte Form mit zusätzlicher Beschriftungs- oder Werbefunktion. Sie unterscheiden sich von Digitaluhren, bei denen die numerische Zeitanzeige im Vordergrund steht, und von Anzeigetafeln oder Zeitmessgeräten, die wechselnde Informationen oder Messwerte anzeigen. Gegenüber Nebenuhren, Hauptuhren oder synchronen Uhrenanlagen liegt der Schwerpunkt nicht auf der Zeitverteilung im System, sondern auf der sichtbaren Kombination von Uhr und Kennzeichnung.