Was zu Anzeigetafeln und Zeitmessgeräten gehört
Die Leistung umfasst Systeme, die Zeitinformationen entweder anzeigen oder aktiv messen. Dazu zählen grossformatige Zeitanzeigen, Ablauf- und Intervallanzeigen, Countdowns, Stoppzeit-Anzeigen sowie Geräte zur Messung definierter Zeitspannen. Je nach Ausführung arbeiten sie eigenständig oder werden mit übergeordneten Uhren- und Steuersystemen verbunden. Relevant sind dabei Anzeigeart, Ablesedistanz, Aktualisierung der Werte und die Einbindung in den jeweiligen Nutzungsablauf.
Typische Einsatzorte in Gebäuden und Anlagen
Solche Systeme werden in Bereichen eingesetzt, in denen Zeitangaben für Betrieb, Orientierung oder Koordination unmittelbar sichtbar sein müssen. Dazu gehören Produktions- und Montagebereiche, Werkstätten, Leitstände, Empfangs- und Wartezonen, Schul- und Sportanlagen sowie technische Räume mit überwachten Prozesszeiten. In einzelnen Anwendungen dienen sie auch der Anzeige von Wechselzeiten, Prüfintervallen, Pausenfenstern oder vorgegebenen Taktzeiten.
Anzeigeformen und funktionale Ausprägungen
Anzeigetafeln und Zeitmessgeräte unterscheiden sich nach Anzeigegrösse, Darstellungslogik und Betriebsweise. Verbreitet sind reine Zeitanzeigen, auf- oder ablaufende Zeitanzeigen, mehrstellige Timer, mehrzeilige Informationstafeln mit Zeitbezug sowie Geräte mit manueller oder automatischer Auslösung. Je nach Einsatz kann die Anzeige lokal am Gerät erfolgen oder aus einer zentralen Quelle übernommen werden. Auch die Frage, ob ein Gerät nur anzeigt oder zusätzlich Zeitwerte berechnet und fortschreibt, ist für die Systemwahl relevant.
Abgrenzung zu anderen Leistungen im Bereich Uhren
Anzeigetafeln und Zeitmessgeräte sind nicht mit klassischen Digitaluhren gleichzusetzen, die in erster Linie die aktuelle Uhrzeit wiedergeben. Gegenüber Hauptuhren, Nebenuhren und Synchronuhren stehen hier nicht Verteilung und Synchronisierung eines Uhrsignals im Vordergrund, sondern die konkrete Anzeige oder Messung eines Zeitverlaufs. Von Badge-Systemen, Zeiterfassungssystemen und Betriebsdatenerfassung unterscheiden sie sich dadurch, dass sie Zeitwerte sichtbar machen, aber nicht zwingend Personen-, Maschinen- oder Projektdaten erfassen. Reklameuhren und Kalenderuhren verfolgen wiederum andere Anzeigezwecke.