Was unter Bandmassen und Massstäben fällt
Zur Produktgruppe gehören flexible Messbänder mit aufgedruckter Skala sowie starre Massstäbe aus Metall, Holz oder Kunststoff. Gemessen werden lineare Strecken, Abstände, Zuschnitte oder Kontrollmasse direkt am Bauteil, an der Werkbank oder auf der Baustelle. Entscheidend sind eine gut lesbare Teilung, eine stabile Ausführung und eine zur Messaufgabe passende Länge.
Typische Anwendungen in Fertigung, Montage und Kontrolle
Bandmasse werden verwendet, wenn grössere Längen, Umfangsmasse oder Einbausituationen vor Ort geprüft werden müssen. Massstäbe kommen eher bei kurzen Kanten, Anrissen, Zuschnitten oder beim schnellen Vergleich mit Sollmassen zum Einsatz. In metallverarbeitenden Betrieben werden sie häufig für Vorabmessungen, Zwischenkontrollen und einfache Plausibilitätsprüfungen genutzt, bevor genauere Messmittel eingesetzt werden.
Ausführungen nach Messaufgabe
Bandmasse unterscheiden sich unter anderem nach Bandlänge, Bandbreite, Gehäuseform und Material des Messbandes. Je nach Einsatz sind kompakte Rollbandmasse für mobile Arbeiten oder längere Ausführungen für Hallen-, Lager- oder Montagebereiche üblich. Massstäbe sind als starre Lineale, Gliedermassstäbe oder robuste Werkstattmassstäbe verfügbar und werden je nach Umgebung auf Abriebfestigkeit, Steifigkeit und Ablesbarkeit ausgelegt.
Abgrenzung zu anderen Lehren und Messmitteln
Bandmasse und Massstäbe sind für direkte Längenmessungen mit begrenzter Genauigkeit vorgesehen. Für feinere Masskontrollen an Werkstücken werden in derselben Hierarchie eher Schiebelehren, Mikrometer oder Messtaster und Messuhren eingesetzt. Tiefenmasse und Tiefenmessgeräte erfassen speziell Tiefen, Winkel-Kontrollierwerkzeuge prüfen Winkel, und Lehren dienen meist der Gut-Schlecht-Prüfung statt der frei ablesbaren Längenmessung.